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Beitragstyp: Anwendungsbeispiel Beitrags-ID: 109478798, Beitragsdatum: 15.08.2019
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Projektierung und Anwendung der PROFINET I-Device-Funktion

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  • Betrifft Produkt(e)
Dieser Beitrag erklärt die Funktion I-Device und gibt einen Überblick über die verschiedenen Aufgaben, die damit realisiert werden können. Diese Funktionen sind in Projektierungs- und Anwendungsbeispielen erläutert.

Vor allem im Maschinenbau besteht oft die Notwendigkeit, eine einfache deterministische Kommunikation zwischen Modulen bzw. Maschinen zu realisieren, ohne auf "zusätzliche" verbindungsorientierte Kommunikationswege ausweichen zu müssen.

Hierbei sind folgende Herausforderungen zu berücksichtigen:

  • Effizientes Engineering, auch bei fehlersicheren Anwendungen
  • Nachhaltige Senkung von Engineeringkosten und Inbetriebnahmezeit
  • Reduzierung der benötigten Netzwerk- und Systemkomponenten
  • Vereinfachung der Kommunikation innerhalb von Maschinen und Anlagen
  • Einfache Kommunikation zwischen heterogenen Systemen


Lösung
Ein I-Device ist eine CPU/CP, die als intelligentes IO-Device eingesetzt wird. Mit dieser Funktion ermöglicht PROFINET sowohl die Kommunikation zu unterlagerten Geräten, sondern auch eine IO-Kommunikation zu anderen überlagerten oder zentralen Steuerungen als IO-Device. 
 


 
I-Device ermöglicht eine sehr einfache und schnelle Kommunikation zwischen zwei PROFINET IO-Controllern.
Mit I-Device kann ohne den Einsatz von PN/PN-Kopplern über das PROFINET IO-Protokoll auf die IO-Adresse zugegriffen werden.


Vorteile
Die I-Device Funktion bringt folgende Vorteile mit sich:

  • Schlanke und flexible Topologie
  • Einfache Verschaltung von Steuerungen aus mehreren Projekten
  • Integration von Siemens-Steuerungen mit Steuerungen anderer Hersteller in einem Netzwerk (über GSD-Datei)
  • Einsparung von PN/PN-Kopplern
  • Durchgängige Kommunikation zu allen Devices im Netzwerk ohne zusätzliche Router-Mechanismen


Downloads
I-Device in einer Standard-Umgebung

Diese Projektierungsanleitung zeigt den Einsatz in einer Standard-Umgebung. Dabei werden folgende Szenarien beschrieben:

  • S7-CPU als I-Device
  • SIMATIC-NET CP als I-Device
  • SIMOTION als I-Device

  I-Device in einer Standard-Umgebung (2,8 MB) 


Sicherheitsgerichtete IO-Controller-I-Device-Kommunikation

Diese Projektierungsanleitung zeigt den Einsatz in einer sicherheitsgerichteten Umgebung. Dabei werden folgende Szenarien beschrieben:

  • F-CPU als I-Device innerhalb eines Projektes
  • F-CPU als I-Device in zwei getrennten Projekten

  Sicherheitsgerichtete IO-Controller-I-Device-Kommunikation (1,2 MB)
  Projektierungsvorlage (69,6 KB)


Datensatzkommunikation über I-Device

Dieses Anwendungsbeispiel zeigt die Datensatzkommunikation mithilfe der I-Device-Funktion.

  Datensatzkommunikation über I-Device (1,6 MB)
 Registrierung notwendig  Beispielprojekt für TIA Portal V15.1 (1,5 MB) 


Letzte Änderung

  • Projektierungsvorlage für sicherheitsgerichtete IO-Controller-I-Device-Kommunikation hinzugefügt
  • Datensatzkommunikation über I-Device auf TIA Portal V15.1 hochgerüstet
Securityhinweise
Um technische Infrastruktur, Systeme, Maschinen und Netzwerke gegen Cyber-Bedrohungen zu sichern, ist es erforderlich, ein ganzheitliches IT Security-Konzept zu implementieren (und kontinuierlich aufrechtzuerhalten), das dem aktuellen Stand der Technik entspricht. Die Produkte und Lösungen von Siemens formen nur einen Bestandteil eines solchen Konzepts. Weitergehende Informationen über Cyber Security finden Sie unter
https://www.siemens.com/cybersecurity#Ouraspiration.
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