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Beitragstyp: FAQ Beitrags-ID: 14340592, Beitragsdatum: 15.06.2010
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Warum liegt die Spannungsausgabe der S7-300 und S7-400 Analogausgabebaugruppe außerhalb der Toleranz? Wofür werden die Anschlussklemmen S+ und S- benötigt?

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Beschreibung
Die nachfolgende Beschreibung betrifft alle Analogausgabebaugruppen SM 332 und SM 432.

Bei den Analogausgabebaugruppen SM 332 und SM432 ist bei den Spannungsausgängen die Beschaltung der Rückspeisungseingänge S+ und S- zu beachten. Diese dienen zur Kompensation des Leitungswiderstandes. Wenn Sie die beiden Anschlüsse des Aktors mit separaten Drähten mit S+ und S- verbinden, dann regelt der Analogausgang der Ausgangsspannung nach, so dass die gewünschte Ausgangsspannung auch tatsächlich am Aktor exakt anliegt. 

Wird die Kompensation gewünscht, so muss der Aktor über vier Drähte angeschlossen werden. Das bedeutet z.B. für die Analogausgabebaugruppe 6ES7332-7ND02-0AB0 und den ersten Kanal: 

  • Die Ausgangsspannung müssen Sie von Pin 3 und Pin 6 zum Aktor führen.

  • Die Fühlerleitungen SO- und SO+ müssen Sie direkt vom Aktor zu Pin 4 und Pin 5 führen. 


Bild01

Ist die Kompensation nicht gewünscht, so werden einfach am Frontstecker die Pins 3-4 und 5-6 gebrückt.

Hinweis
Bei offenen Fühlerleitungen (S+ und S-) wird die Ausgangsspannung um den maximalen Wert von 140 mV (bei 10V) nachgeregelt.
Bei dieser Beschaltung kann die Gebrauchsfehlergrenze von ± 0,5 % für den Spannungsausgang nicht eingehalten werden.