Beitragstyp: FAQ, Beitrags-ID: 14909396, Beitragsdatum: 11.04.2011
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Welche DP-Slaves können Sie mittels der Funktion CiR (Configuration in RUN) an ein PROFIBUS DP-Mastersystem hinzufügen und entfernen und welche Konfigurationsänderungen sind zulässig?

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Konfigurationshinweis
Die Funktion CiR (Configuration in RUN) ermöglicht Anlagenänderungen und -erweiterungen im laufenden Betrieb. Die Anlagenänderungen im laufenden Betrieb mittels CiR können Sie in Anlagenteilen mit Dezentraler Peripherie durchführen.

Um eine Anlagenänderung im laufenden Betrieb mittels CiR durchführen zu können, müssen Sie eine der folgenden Baugruppen als PROFIBUS DP-Master einsetzen:

  • integrierte MPI/DP-Schnittstelle bzw. integrierte DP-Schnittstelle einer S7-400 CPU
  • externe DP-Master-Anschaltung CP443-5 EXT ab V5.0
  • Interfacemodul IF 964-DP

Mittels der Funktion CiR können Sie kompakte DP-Slaves, z.B. Fremdslaves, und die modularen DP-Slaves ET 200M, ET 200iSP und ET 200S an ein bestehendes PROFIBUS DP-Mastersystem hinzufügen oder vom PROFIBUS DP-Mastersystem entfernen.

Zulässige Konfigurationsänderungen bei kompakten DP-Slaves
Einen kompakten DP-Slave können nur als ganze Station an ein PROFIBUS DP-Mastersystem hinzufügen oder vom PROFIBUS DP-Mastersystem entfernen.

Zulässige Konfigurationsänderungen beim modularen DP-Slave ET 200M
Den modularen DP-Slave ET 200M können Sie mittels der Funktion CiR als ganze Station an ein PROFIBUS DP-Mastersystem hinzufügen oder vom PROFIBUS DP-Mastersystem entfernen.Zusätzlich können Sie beim modularen DP-Slave ET 200M einzelne Baugruppen mittels der Funktion CiR hinzufügen, entfernen oder umparametrieren.

Zulässige Konfigurationsänderungen beim modularen DP-Slave ET 200iSP
Den modularen DP-Slave ET 200iSP können Sie mittels der Funktion CiR als ganze Station an ein PROFIBUS DP-Mastersystem hinzufügen oder vom PROFIBUS DP-Mastersystem entfernen. Zusätzlich können Sie beim modularen DP-Slave ET 200iSP einzelne Module mittels der Funktion CiR umparametrieren. Reservemodule können mittels der Funktion CiR durch die zukünftigen Elektronikmodule der ER 200isp ersetzt werden.

Zulässige Konfigurationsänderungen beim modularen DP-Slave ET 200S
Den modularen DP-Slave ET 200S können Sie mittels der Funktion CiR nur als ganze Station an ein PROFIBUS DP-Mastersystem hinzufügen oder vom PROFIBUS DP-Mastersystem entfernen.
Das Hinzufügen von einzelnen Baugruppen mittels der Funktion CiR im bereits vorhandenen modularen DP-Slave ET 200S wird derzeit nicht unterstützt. Wenn Sie zusätzliche Baugruppen in dem bereits vorhanden modularen DP-Slave ET 200S benötigen, dann entfernen Sie zunächst die ganze Station mittels der Funktion CiR. Anschließend fügen Sie den modularen DP-Slave ET 200S mit den zusätzlich benötigten Baugruppen mittels der Funktion CiR als ganze Station an das PROFIBUS DP-Mastersystem hinzu.
Das Optionenhandling bietet Ihnen eine weitere Möglichkeit die ET 200S für zukünftige Erweiterungen (Optionen) vorzubereiten. Optionenhandling bedeutet zum Beispiel, dass Sie den geplanten Maximalausbau der ET 200S montieren, verdrahten und projektieren. Sie können das Optionenhandling mit oder ohne RESERVE-Module verwenden.
Weitere Informationen zur Funktion Optionenhandling bei der ET 200S finden Sie unter folgender Beitrags-ID: 22564754.

Weitere Informationen
Weitere Informationen zur Funktion CiR finden Sie im Handbuch "SIMATIC STEP7 V5.5 Anlagenänderung im laufenden Betrieb mittels CiR" unter der Beitrags-ID: 45531308.

Unter folgender Beitrags-ID finden Sie Informationen zur Nutzung der Funktion "Configuration in Run" (CiR) am PROFINET IO-System: 49245734.

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