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Beitragstyp: FAQ Beitrags-ID: 15178055, Beitragsdatum: 28.04.2003
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Übertragung der ProTool/Pro Runtime- Datei (*.fwd) vom Projektierungsrechner zum Visualisierungs-PC mit dem ProTool/Pro RT Loader

  • Beitrag
  • Betrifft Produkt(e)

FRAGE:
Welche Einstellungen müssen für eine Übertragung der ProTool/Pro Runtime - Datei (*.fwd) vom Projektierungsrechner zum Visualisierungs-PC getroffen werden?

ANTWORT:  
Ein Transfer von Projektdaten ist notwendig, da normalerweise die Projektierungssoftware ProTool/Pro CS und die Visualisierungssoftware ProTool/Pro RT nicht auf einem PC installiert sind.

Die Einstellungen für einen Transfer der Projektierung vom Programmiergerät zum Visualisierungsgerät werden zum einen in der Projektierungssoftware ProTool/Pro CS  und zum anderen über den ProTool/Pro RT Loader auf dem Visualisierungs-PC vorgenommen

Für die Übertragung stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung:

  • seriell mit einem Siemens RS232 -Kabel (MLFB: 6ES7 901-1BF00-0XA0)
  • USB mit einem Host-to-Host USB-Kabel
  • Ethernet über eine TCP/IP Verbindung
  • MPI/PROFIBUS

Realisieren Sie eine der aufgeführten Verbindungen zwischen dem Projektierungsrechner und dem Visualisierungs-PC. 

Hinweis:
Beachten Sie bitte, dass für Ethernet und MPI/PROFIBUS weitere Konfigurationsschritte benötigt werden. Eine funktionstüchtige Ethernetverbindung zwischen den beiden PCs bzw. ein funktionierendes PROFIBUS- bzw. MPI-Netz werden für die Konfiguration vorausgesetzt.

Einstellungen auf dem Visualisierungs-PC über den ProTool Pro RT Loader

  1. Starten Sie den ProTool Pro RT Loader über "Start > Simatic > ProTool Pro RT > ProTool Pro RT Loader".
  2. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Einstellungen".

Bild 1: ProTool Pro RT Loader

  1. Legen Sie die Übertragungskanäle für den Transfer fest.
  2. Aktivieren Sie den seriellen Kanal für einen seriellen Transfer. Wählen Sie die COM - Schnittstelle des Visualisierungs-PCs über welche der Transfer durchgeführt wird.

Bild 2: serieller Transfer

  1. Bei "Kanal 2" können Sie je nach verwendeter Verbindungsstrecke zwischen MPI, USB und Ethernet wählen. Aktivieren Sie die entsprechende Option.

Bild 3: Optionen für Kanal 2

Hinweis:
Setzen Sie die Checkbox bei "Fernsteuerung", wenn Sie möchten, dass der PC automatisch vom Runtimemodus in den Transfermodus wechselt, wenn ein Transfer auf dem Projektierungsrechner angestoßen wird.

  1. Legen Sie einen Speicherort für die Runtimedatei (*.fwd) fest, die vom Projektierungsrechner übertragen wird.

Bild 4: Projektierungsdatei

  1. Wenn Sie am Projektierungsrechner in den Transfereinstellungen die Option "Rücktransfer ermöglichen" aktiviert haben, dann wird eine komprimierte Projektdatei ( *.pdz ) auf das Bediengerät übertragen. Den Speicherplatz für diese Datei können Sie unter "Rücktransferdatei" einstellen.

Bild 5: Ablagepfad der Rücktransferdatei

  1. Geben Sie den Pfad an, in dem sich die PtProRun.exe auf Ihrem Visualisierungs-PC befindet und legen Sie fest, wann der Runtimemodus auf dem PC gestartet werden soll.
  2. Bestätigen Sie ihre Einstellungen mit "OK".
    Hinweis:

    Sie können den ProTool/Pro RT Loader auch in den Autostart Ihres Systems einfügen. So wird unmittelbar nach dem Hochlauf Ihres Systems der Loader gestartet. Wenn innerhalb der eingestellten Zeit unter "Warten [s]" keine Bedienung des Loaders erfolgt und eine Runtimedatei im angegebenen Verzeichnis liegt, wird die ProTool /Pro Runtime mit den eingestellten Projektinformationen gestartet.
  3. Betätigen Sie die Schaltfläche "Transfer".

Einstellungen in der Projektierungssoftware ProTool/Pro CS

  1. Öffnen Sie die Transfereinstellungen über "Datei > Transfer > Einstellungen..."
  2. Wählen Sie eine der möglichen Transferoptionen (seriell, USB, Ethernet oder MPI / Profibus).
  • Seriell:
    Wenn Sie die Option "seriell" gewählt haben, müssen Sie angeben mit welcher Baudrate und über welche Schnittstelle des Projektierungsrechners (COM1 oder COM2) der Transfer durchgeführt werden soll.

Bild 6: Einstellungen für die serielle Kommunikation

  • Ethernet:
    Wenn Sie die Option "Ethernet" gewählt haben, müssen Sie die IP - Adresse oder den Computernamen des Visualisierungs- PC angeben.

Bild 7: Ethernet-Einstellungen

  • MPI/PROFIBUS:
    Wenn Sie die Option "MPI/PROFIBUS" gewählt haben, müssen Sie bei OP-Adresse die MPI bzw. Profibus-Adresse des Visualisierungs-PC (Festlegung über "PG/PC-Schnittstelle einstellen" am Visualisierungsrechner) einstellen.

Bild 8: Einstellungen für MPI/PROFIBUS

  1. Setzen Sie die Checkbox bei "Rücktransfer ermöglichen", wenn Sie eine Sicherung der komprimierten Projektdatei (*.pdz ) auf dem Visualisierungs-PC ablegen möchten.

Bild 9: Rücktransfer ermöglichen

  1. Bestätigen Sie ihre Einstellungen mit "OK" und starten Sie den Transfer zum Visualisierungsrechner über "Datei > Transfer > Projekttransfer starten

Securityhinweise
Um technische Infrastruktur, Systeme, Maschinen und Netzwerke gegen Cyber-Bedrohungen zu sichern, ist es erforderlich, ein ganzheitliches IT Security-Konzept zu implementieren (und kontinuierlich aufrechtzuerhalten), das dem aktuellen Stand der Technik entspricht. Die Produkte und Lösungen von Siemens formen nur einen Bestandteil eines solchen Konzepts. Weitergehende Informationen über Cyber Security finden Sie unter
https://www.siemens.com/cybersecurity#Ouraspiration.
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