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Beitragstyp: Produktmitteilung Beitrags-ID: 15392964, Beitragsdatum: 06.08.2003
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Lieferfreigabe SIMATIC NET CP 343-1 IT (6GK7343-1GX20-0XE0)

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Der Kommunikationsprozessor CP 343-1 IT (6GK7343-1GX20-0XE0) ist ab sofort zur Lieferung freigegeben. Er löst die bestehende Baugruppe CP 343-1 IT (6GK7343-1GX11-0XE0) ab. Der CP 343-1 IT GX20 ist nicht ersatzteilkompatibel, da das ISO Protokoll und der AUI Anschluss entfallen. Der neue CP ist auf einer wesentlich leistungsfähigeren Hardwareplattform aufgebaut.

Weitergehende Entwicklungen werden in der Zukunft ausschließlich auf der Plattform des CP 343-1 IT (6GK7343-1GX20-0XE0) stattfinden. Der bisherige CP 343-1 IT (6GK7343-1GX11-0XE0) wird bis Mitte 2004 auslaufen und dann weiterhin als Ersatzteil verfügbar sein.

Die Projektierung des neuen CP 343-1 IT (6GK7343-1GX20-0XE0) ist ab STEP7/NCM V5.2 SP1 möglich!

 

Folgende zusätzlichen neuen Funktionen sind mit dieser Baugruppe verfügbar:

  • Auf 30MB vergrößertes Flash Filesystem
  • 30MB RAM Filesystem zum Aufzeichnen von Daten
  • SNMP MIB2 Diagnoseinformation
  • IP Adressvergabe ohne STEP7: über DHCP, einfaches PC Tool oder über Programmbausteine per HMI (Bedingung: keine Verbindungsprojektierung!).
  • Ein auf IP Adressen basierender Zugriffsschutz. Damit ist es möglich den Zugriff auf den CP über definierte IP Adressbereiche oder IP Einzeladressen einzuschränken. (zusätzlich zu personenbezogenen Passwortschutz)
  • Zeitsynchronisierung der CPU über NTP oder SIMATIC-Verfahren
  • Verbesserte Diagnose der SIMATIC S7 über integrierte HTML Seiten:
    - Modulinformationen
    - textuelle Anzeige des CPU Diagnosepuffers
    - textuelle Anzeige des CP Diagnosepuffers

Die Ethernet-Standard Kommunikation des CP 343-1 IT (6GK7343-1GX20-0XE0) ist kompatibel zu der Baugruppe CP 343-1 (6GK7343-1EX20-0XE0).

Einsatzbereiche:

  • Dateibasierender Massenspeicher:
    Der neue RAM Speicher für das Dateisystem, erlaubt die schnelle zyklische Aufzeichnung von Daten. Damit können Logdateien oder Produktionsstatistiken als Datei zwischengespeichert werden. Zur dauerhaften Sicherung dieser Daten, können bei Bedarf die im RAM befindlichen Dateien auf andere Rechner übertragen, oder als Datei in den eigenen Flash Speicher Bereich (auf 70000 Schreibzyklen begrenzte Lebensdauer) geschrieben werden.
  • OEM Serienmaschinenbau:
    Die IP Adressvergabe ohne STEP7: Kunden die Serienmaschinen kaufen können die IP Adresse ohne STEP7 einstellen. Dies kann über ein PC Programm (nach der Lieferfreigabe über Internet im Produktsupport dieser Baugruppe erhältlich) oder über Bausteine erfolgen. Die IP Adresskonfiguration über Bausteine ermöglicht Maschinenherstellern die IP Adresseinstellung kundenspezifisch über HMI einzubinden.
    Die neuen mitgelieferten HTML Diagnoseseiten, ermöglichen dem Kunden in vielen Fällen, ohne STEP7 Fehler der Steuerung über Internetbrowser diagnostizieren zu können.
  • Für ausgedehnte Industrial Ethernet basierende Produktionsnetze:
    Der auf IP Adressen basierende Zugriffsschutz, ermöglichte den Einsatz der SIMATIC S7 in ausgedehnten Ethernet basierenden Produktionsnetzen. In einer Liste wird festgelegt, welche IP Adressen oder Adressbereiche Zugriff auf die Steuerung erhalten. Durch die Einschränkung der Teilnehmer, die über den CP343-1ITGX20 auf die Steuerung zugreifen dürfen, wird der versehentliche Zugriff nicht berechtigter Geräte (die in anderen IP Adressbereichen arbeiten) deutlich eingeschränkt. Bei dieser zusätzlichen Art des Zugriffschutzes ist die Eingabe eines Passwortes nicht notwendig.

    Über SNMP kann der Kommunikationsteil der SIMATIC S7, auch mit den in der Office Welt verbreiteten Softwarewerkzeugen diagnostiziert werden.

    Die S7-300 CPU kann mit dieser neuen Baugruppe in den Zeittakt einer übergeordneten Produktion eingebunden werden. Die Uhrzeit wird dabei über das Standard NTP Protokoll (UTC Zeit) oder das SIMATIC Verfahren synchronisiert.

    Bei Steuerungen (besitzen eine statische IP Konfiguration) auf die ohne projektierte Kommunikationsverbindungen als reiner Server zugegriffen wird (z.B. HMI, Webbrowser), kann der Transport der IP Adressparameter über DHCP erfolgen. Damit kann in grossen Netzwerken die Vergabe der IP Adressen zentral verwaltet werden. Dadurch reduziert sich der Aufwand bei der Umstrukturierung von Netzwerken, bei welchen oft die IP Adressparameter geändert werden müssen.

Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Ansprechpartner in Ihrer Siemens-Niederlassung.

http://www3.ad.siemens.de/partner/index.asp

 

Securityhinweise
Um technische Infrastruktur, Systeme, Maschinen und Netzwerke gegen Cyber-Bedrohungen zu sichern, ist es erforderlich, ein ganzheitliches IT Security-Konzept zu implementieren (und kontinuierlich aufrechtzuerhalten), das dem aktuellen Stand der Technik entspricht. Die Produkte und Lösungen von Siemens formen nur einen Bestandteil eines solchen Konzepts. Weitergehende Informationen über Cyber Security finden Sie unter
https://www.siemens.com/cybersecurity#Ouraspiration.
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