Beitragstyp: Download, Beitrags-ID: 18722504, Beitragsdatum: 16.04.2010
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Betriebssystem-Updates für CPU 317-2DP

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  • Betrifft Produkt(e)

BESCHREIBUNG:

Wenn ein Update des Betriebssystems durchgeführt wird, ist immer auf die neueste Version upzudaten, die für die jeweilige Bestellnummer zur Verfügung steht. Die vorherigen Stände des Betriebssystems sind nur als Backup gedacht, um Ihnen auch ein Zurückrüsten auf die ursprüngliche Version zu ermöglichen, was aber in keinem bisher bekannten Fall erforderlich war.
Die jeweils neueste Version eines CPU-Betriebssystems ist für alle Ausgabestände dieser Bestellnummer gültig.

Voraussetzungen für die Herstellung einer Betriebssystem-Update-Card:

  • Micro Memory Card mit mindestens 4 MB Speicherkapazität 
    Bestellnummer  6ES7953-8LM20-0AA0
  • STEP 7 mit Ausgabestand V5.1 SP2 oder höher
  • PC mit externem Prommer 6ES7792-0AA00-0XA0 oder 
    PG720 / 740 mit Adapter (6ES 798-0BA00-0XA0) bzw.
    FieldPG / PowerPG  zur Programmierung der Memory Card

Vorgehensweise zur Herstellung einer Betriebssystem-Update-Card über STEP7:

  1. Download der gewünschten CPU-Datei
  2. Entpacken der Datei durch Doppelklick auf den Dateinamen
  3. Micro Memory Card löschen durch die Bedienung: "Datei /S7 Memory Card/Löschen " im Simatic-Manager.
  4. Betriebssystem programmieren durch Anwahl im Simatic-Manager: "Zielsystem/Betriebssystem aktualisieren",
    das Zielverzeichnis anwählen und durch "Öffnen" der Datei CPU_HD.UPD den Programmiervorgang starten.
  5. Die Betriebssystem-Update-Card ist programmiert, wenn am Bildschirm die Meldung "Das Firmware-Update für die Baugruppe mit der Bestellnummer-Nummer 6ES7 317-2AJ10-0AB0 wurde erfolgreich auf die S7-Memory Card übertragen" ausgegeben wird.

Durchführung des Betriebssystem-Update:

  1. Power OFF an der Stromversorgung (PS) des Racks, in dem die CPU steckt
  2. Die Steuerung vom Kommunikations-Netz trennen
  3. Stecken der vorbereiteten Betriebssystem-Update-Card in die CPU
  4. Power ON an der Stromversorgung des Racks, in dem die CPU steckt
  5. Das Betriebssystem wird von der Micro Memory Card in das interne CPU-FLASH-EPROM übertragen. Während dieser Zeit leuchten alle Anzeige-LEDs an der CPU (FRCE, RUN, STOP, SF, BF).
  6. Das Betriebssystem-Update ist nach ca. 2 Min durchgeführt und daran erkennbar, dass die STOP-LED an der CPU langsam blinkt => systemseitige Urlöschanforderung
  7. Power OFF an der Stromversorgung und Stecken der für den Betrieb vorgesehenen Micro Memory Card.
  8. Power ON an der Stromversorgung. Die CPU führt ein automatisches Urlöschen durch und ist ab sofort betriebsbereit.
  9. Bevor die Steuerung an das Kommunikations-Netz wieder angeschlossen wird, muss die Uhrzeit synchronisiert werden.

2. Online:

Voraussetzungen:

  • Ein Online-Update der Firmware ist möglich ab STEP 7 V5.3.
  • Die Zielbaugruppe in der Station, deren Firmware aktualisiert werden soll, muss den Firmware-Stand V2.5.0 oder höher aufweisen und online erreichbar sein.
  • In STEP7 kann im Online-Modus der Baugruppenzustand der CPU überprüft werden. Für die Firmware-Erweiterung muss die Version A6.11.8 oder höher angezeigt werden.

    Anwahl: SIMATIC Manager -> <Name der Station> -> Strg+D
     


Bild 1: Baugruppenzustand

  • In der Hardware-Konfiguration im SIMATIC-Manager muss die Baugruppe eingefügt sein.
  • In der Baugruppe muss ein MMC (Micro Memory Card) als Pufferspeicher gesteckt sein.
  • Die Dateien mit der aktuellen Firmware-Version müssen entpackt im Dateisystem Ihres PGs bzw. PCs zur Verfügung stehen:

    BG_ABL.UPD
    CPU_HD.UPD
    KOMP_1.UPD

    In einem Ordner dürfen sich nur Dateien für einen Firmwarestand befinden.

Durchführen eines Firmware-Updates:

  1. Starten Sie STEP 7 und wechseln Sie zu HW-Konfig.
  2. Öffnen Sie die Station mit der zu aktualisierenden CPU.
  3. Markieren Sie die CPU.
  4. Wählen Sie den Menübefehl "Zielsystem > Firmware aktualisieren". Der Menübefehl ist nur dann aktivierbar, wenn die markierte CPU die Funktion "Firmware aktualisieren" unterstützt.
  5. Im aufgeblendeten Dialog "Firmware aktualisieren" wählen Sie über die Schaltfläche "Durchsuchen" den Pfad zu den Firmware-Update-Dateien (*.UPD).
  6. Wenn Sie eine Datei ausgewählt haben, erscheint in den unteren Feldern des Dialogs "Firmware aktualisieren" die Information, für welche Baugruppe die Datei geeignet ist und ab welcher Firmware-Version.
  7. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Ausführen". STEP 7 prüft, ob die ausgewählte Datei von der Baugruppe interpretiert werden kann und lädt bei positiver Prüfung die Datei in die CPU. Falls dazu der Betriebszustand der CPU geändert werden muss, werden Sie über Dialoge zu diesen Aktionen aufgefordert. Die CPU führt danach selbständig das Firmware-Update durch.
  8. Prüfen Sie mit STEP 7 (Diagnosepuffer der CPU auslesen), ob die CPU mit der neuen Firmware erfolgreich anläuft.

Übersicht der Bestellnummern und aktuellen Ausgabestände der CPU 317-2DP:

 Bestellnummer

FW-
Stand

Hochrüstung durch ...

6ES7317-2AJ10-0AB0    
 

V2.6.10

Empfohlen zur Hochrüstung:

Update V2.6.10 Beschreibung

 3172AJ10_V2610.EXE ( 1005 KB )

 

V2.6.5

Nur Backup:

Update V2.6.5 Beschreibung

 3172AJ10_V265.EXE ( 1003 KB )

 

V2.6.0

Nur Backup:

Update V2.6.0 Beschreibung

 3172AJ10_V260.EXE ( 1000 KB )

 

V2.5.0

Nur Backup:

Update V2.5.0 Beschreibung

 3172AJ10_V250.EXE ( 1000 KB )

 

V2.1.10

Nur Backup:

Update V2.1.10 Beschreibung

 3172AJ10_V2110.EXE ( 716 KB )

 

V2.1.8

Nur Backup:

Update V2.1.8 Beschreibung

 3172AJ10_V218.EXE ( 708 KB )

.

V2.1.6

Nur Backup:

Update V2.1.6 Beschreibung

 3172AJ10_V216.EXE ( 708 KB )

.

V2.1.3

Nur Backup:

Update V2.1.3 Beschreibung

 3172AJ10_V213.EXE ( 716 KB )

.

V2.1.1

Nur Backup:

 3172AJ10_V211.EXE ( 716 KB )

Update V2.6.10 (6ES7317-2AJ10-0AB0)

Der obige CPU-Ausgabestand enthält keine funktionalen Neuerungen.

Hinweis zu STEP7-Abhängigkeiten:
Für den Betrieb dieser CPU ist mindestens STEP7 V5.4 SP2 erforderlich.
Für die CBA-Projektierung wird mindestens iMap V3.0 + S7AddOn V3.0 SP2 benötigt.

Mit dem Firmware-Update V2.6.10 werden die folgenden Änderungen wirksam:

  • Das Problem Aktualwertverlust im laufenden Betrieb mit Ereigniskennung 16#6523 und Z2=8020 / Z3=1410 wurde behoben.

  • Bei Forcen gehen ab sofort keine Weckalarme mehr verloren.
  • Durch schnelles Scrollen beim Beobachten von Bausteinen bzw. Variablentabellen kommt es nicht mehr zum Defekt Z1=6A6F.
  • Wenn beide Schnittstellen als DP projektiert sind, bleibt die CPU nach Spannung AUS-EIN mit Betriebsartenschalter in RUN, nicht mehr sporadisch im Anlauf hängen.
  • Wenn bei Einstellung "OB85-Aufruf bei Peripheriezugriffsfehler --> Nur bei kommenden und gehenden Fehlern" ein fehlender DP-Slave, dessen Adressen im Prozessabbild liegen, deaktiviert wird, dann erlischt ab sofort neben der BF-LED auch die SF-LED.
  • Die Anweisung "RND"  liefert bei einem AKKU1-Wert  <x.75> ab sofort korrekt den Wert <x+1>.

Update V2.6.5 (6ES7317-2AJ10-0AB0)

Der obige CPU-Ausgabestand enthält keine funktionalen Neuerungen.

Hinweis zu Abhängigkeiten zu STEP7 und Aufwärtskompatibilität:
Für den Betrieb dieser CPU ist mindestens STEP7 V5.2 SP1 + HSP0141 erforderlich.

Mit dem Firmware-Update V2.6.5 werden die folgenden Änderungen wirksam:

  • Kommt es zu einem Verbindungsabbruch während zyklischen B&B-Lesen (Bausteine oder Variablen beobachten), so geht die CPU nicht mehr in den Defekt Zustand Z1=7173.

  • Routingprobleme mit dem CP5613 A2 wurden behoben.

  • Der Aufbau von Verbindungen zu Bediengeräten wurde verbessert.

  • Beim Beobachten von Bausteinen kommt es nicht mehr zum Defekt Z1=F204.

  • Die Kommunikationsprobleme über Ethernet-CPs, z.B. zu einer FM357, wurden behoben.

  • Das Laden der Projektierung aus dem SDB Container führt nicht mehr zu STOP wegen Inkonsistenz der Projektierung.

  • Forcen von Eingängen (PAE) ist ab sofort auch in Alarm-OBs immer wirksam.

  • Wird bei den SFCs 17, 18, 107 und 108 am Eingang SD ein Bit gesetzt, so wird das komplette Byte auf null gesetzt.

  • Bei den SFBs 52, 53, 75 und 81 und bei den SFCs 11, 51 und 55-59 erfolgt die Prüfung der Aufrufparameter nur noch wenn das REQ-Bit gesetzt ist; bei nicht gesetztem REQ-Bit werden nun am RET_VAL keine Fehler zurück gemeldet.

  • Die SFBs 52, 53 und 81 liefern nicht mehr RET_VAL 8092, wenn Datentyp BLOCK_DB am Parameter Record angegeben wird.

  • Am Parameter RECORD der SFBs 52 und 53 sind ab sofort auch die Datentypen Word und DWord zulässig.

Update V2.6.0 (6ES7317-2AJ10-0AB0)

Der obige CPU-Ausgabestand enthält die folgenden funktionalen Neuerungen:

  • Geändertes Verhalten der CPU als Uhrzeitmaster an MPI- und DP-Schnittstelle siehe Produktinformation / Beitrags-ID 26025920
  • Zusätzlicher Schreibschutz mit SFC 109 ”PROTECT”

Hinweis zu STEP7-Abhängigkeiten:

Für den Betrieb dieser CPU ist mindestens STEP7 V5.2 SP1 + HSP0141 erforderlich.  

Mit dem Firmware-Update V2.6.0 werden folgende Änderungen wirksam:

  • Das Laden von Projekten mit CP- bzw. FM-Baugruppen in denen die MPI-Adresse der CPU geändert wurde, führt nicht mehr zur Fehlermeldung "Station kann nicht erreicht werden".
  • Kopierfunktionen ( besonders bei SCL-Programmierung ) mit Parametern vom Typ ANY STRING kopieren ab sofort exakt die in der Längenangabe enthaltene Anzahl von Daten.

  • Beim Beobachten mit Aufrufpfad können für die Aufrufumgebung ab sofort bis zu 7 Bausteine angegeben werden.

  • Uhrzeit Synchronisation auf DP ist ab sofort auch mit einer CPU318 und mit S7-400-CPUs als Slave möglich.

Update V2.5.0 (6ES7317-2AJ10-0AB0)

Der obige CPU-Ausgabestand enthält die folgenden funktionalen Neuerungen:

  • Taktsynchronität an DP
  • Einstellbares Prozessabbild
  • Messinitiator für Diagnoserepeater (SFC 103)
  • Erweiterung bei den bausteinbezogenen Meldungen (SFC 105-108)
  • Uhrzeitsynchronisation über DP
  • Rücksetzen der CPU in den Auslieferungszustand
  • Schutzstufe ändern mit der SFC 109 "PROTECT“

Hinweis zu Abhängigkeiten zu STEP7 und Aufwärtskompatibilität:

Für den Betrieb dieser CPU ist mindestens STEP7 V5.2 SP1 + HSP0117 erforderlich.

 

Mit dem Firmware-Update V2.5.0 werden die folgenden Änderungen wirksam:

  • Beim Abbruch von zyklischem B&B-Lesen  wird nun der Defekt Z1:72C1 verhindert.
  • Zum Defekt Z1:F402 wurden Korrekturen durchgeführt (beim Abbruch von Kommunikation).
  • Die Bildung der Statuswort-Anzeige bei 32Bit Multiplikation mit Overflow wurde verbessert.
  • Rotieraufträge um ein Vielfaches von 32 werden nun korrekt berechnet und führen nicht mehr zum Ergebnis 0.
  • Runden einer negativen 0 mit RND- liefert jetzt das korrekte Ergebnis 0.

Update V2.1.10 (6ES7317-2AJ10-0AB0)

Der obige CPU-Ausgabestand enthält keine funktionalen Neuerungen.

Hinweis zu Abhängigkeiten zu STEP7 und Aufwärtskompatibilität:
Für den Betrieb dieser CPU ist mindestens STEP7 V5.2 SP1 erforderlich.

Mit dem Firmware-Update V2.1.10 werden die folgenden Änderungen wirksam:

  • LOOP-Bearbeitung mit Startwert 0
    Die LOOP-Bearbeitung mit Startwert 0 erzwingt ab sofort 65536 Schleifendurchläufe.

  • Probleme beim Vergleich von negativen Zahlen durch den AWL-Befehl "==R"
    Der Befehl „==R“ setzt nun auch beim Vergleich negativer Zahlen die Statusbits A0 und A1 korrekt.

  • RND- Befehl liefert bei -0,5 falschen Wert
    RND-„ liefert bei Eingangswert -0,5 nun korrekt das Ergebnis -1.

  • Die Funktion RND+ funktioniert nicht richtig bei 0!
    RND+„ liefert nun bei Eingangswert 0.0 korrekt das Ergebnis 0.

  • Defekt  Z1:E802 bei OB-Anforderungsfehler und gleichzeitig hoher Alarmlast
    Ein OB-Anforderungsfehler (bedingt durch lange Alarmbearbeitungzeit) führt bei gleichzeitig hoher Last von anderen Alarmen nicht mehr zum Defekt.

  • Defekt  Z1:72F1  bzw. nicht bedienbare MPI wenn gleichzeitig mehrere Variablentabellen beobachtet werden
    Die Überschreitung von vier gleichzeitig aktiven Variablentabellen führt nun zur Meldung "(8304): Es ist kein weiterer gleichzeitiger Hochladevorgang möglich. Es liegt ein Ressourcen-Engpass vor" und nicht mehr zum Defekt.

  • CP wird nach umprojektieren nicht erkannt
    Das Hinzufügen einer Kommunikationsbaugruppe z.B. CP343-1Lean (oder IT) in die Projektierung und laden der geänderten Projektierung in die CPU führt nicht mehr zu Anlaufproblemen.

  • Kommunikationsprobleme mit dem CP340: CP bleibt beim Senden hängen
    Die Kommunikation mit dem CP wurde verbessert.

  • Kommunikationsprobleme mit dem CP343-1 TCP: 
    Verbindungen werden nach einer unbestimmten Zeit abgebrochen. Die Kommunikationsprobleme mit dem CP343-1 TCP wurden behoben.

  • In HWKonfig bleibt BG gestört anstehen
    Nach einem behobenen Geberkurzschluss an einem DPV1-Slave wird nun das „gestört“-Symbol in der Projektierung weggenommen.

  • Diagnose über SZL-ID 0692 wird nicht aktualisiert
    Die SZL 0692 liefert nun nach Lastspannungstrennung und wieder –zuschaltung an einem DPV1-Slave aktualisierte Werte.

Update V2.1.8 (6ES7 317-2AJ10-0AB0)

Der obige CPU-Ausgabestand beinhaltet keine funktionalen Neuerungen.
 

Hinweis zu Abhängigkeiten zu STEP7 und Aufwärtskompatibilität:
Für den Betrieb dieser CPU ist mindestens STEP7 V5.2+SP1 erforderlich.
 

Mit dem Firmware-Update V2.1.8 werden die folgenden Änderungen wirksam:

  • Probleme beim Aufruf der SFC58/59 mit BUSY
    Beim RET_VAL=7000h wird das BUSY-Bit jetzt korrekt gelöscht.
     
  • RND+ Befehl liefert im Bereich von 0 - 0,5 falschen Wert
    Der Befehl RND+ liefert bei Eingangswert 0 bis 0,5 nun korrekt das Ergebnis 1.
     
  • Alarm_SQ Meldungen werden bei Runtime-Start nicht angezeigt
    Nach dem WinCC-Runtime-Neustart werden jetzt alle zuvor von einer Steuerung ausgelösten Alarm-SQ Meldungen im WinCC AlarmControl angezeigt.
     
  • OB Anforderungsfehler nach Uhrzeitalarm
    Ein Uhrzeitalarm wird nun für den nächsten Alarmzeitpunkt in der Zukunft vorgemerkt, wenn dessen Alarmzeitpunkt mit der aktuellen Zeit übereinstimmt.
     
  • Verbindungsanzahl erhöht sich oder Alarm S-Meldungen sind nach einiger Zeit nicht mehr quittierbar
    Die Kommunikation über CPs und FMs am K-BUS wurde stabilisiert.
     

Update V2.1.6 (6ES7 317-2AJ10-0AB0)

Der obige CPU-Ausgabestand beinhaltet keine wesentlichen funktionalen Neuerungen.
 

Hinweis zu Abhängigkeiten zu STEP7 und Aufwärtskompatibilität:
Für den Betrieb dieser CPU ist mindestens STEP7 V5.2+SP1 erforderlich.

 

Mit dem Firmware-Update V2.1.6 werden die folgenden Änderungen wirksam:

  • Defekt  Z1:64D2 nach einem Verbindungsabbruch
    Bei einem Verbindungsabbruch während laufender Kommunikationsfunktion „Status Baustein“ oder „Status/Steuern Variable“ wird die Verbindung nun korrekt abgebaut und es kommt nicht mehr zum Defekt.
     

  • Defekte Z1:7015 und Z1:7010 nach einem Verbindungsabbruch
    Bei einem Verbindungsabbruch während laufender Kommunikationsfunktion „ Baustein Auskunft“ sofern in der CPU mehr als 51 Bausteine eines Typs (DB, FB oder FC) enthalten sind, wird die Verbindung nun korrekt abgebaut und es kommt nicht mehr zum Defekt.
     

  • Nach Schreiben von DS1 auf BUS1*-ASIC-BG wird PZF gesetzt
    Wird mit dem SFC55 ein DS1 auf bestimmte nicht parametrierbare Baugruppen (Baugruppen mit  BUS13- bzw. BUS1*-ASIC)  geschrieben, so wird für diese BG das PZF nun nicht mehr gesetzt und die BG bleibt auch nach dem SFC-Aufruf weiterhin ansprechbar.
     

  • Diagnosepuffereintrag "Modul gestört" bei DPV1-Slaves verschwindet nicht
    Zwei aufeinander folgende Kanaldiagnosen von verschiedenen Steckplätzen eines DPV1-Slaves, die beide im Diagnosepuffer korrekt eingetragen sind, werden nachdem beide Kanaldiagnosen nacheinander behoben wurden, nicht mehr als gestört dargestellt.
     

  • Defekt Z1:F402 beim Zugriff auf einen DB, der gerade per SFC 23 gelöscht wurde
    Der Zugriff auf einen Datenbaustein (z.B. mit L DBW), der in der Programmsequenz vor dem Zugriff mittels SFC 23 „DEL_DB“ gelöscht wurde, löst nun statt des Defekts einen Bereichslängenfehler aus.
     

  • DEFEKT Z1:F306 beim Nachladen von Bausteinen im RUN
    Beim Nachladen von Bausteinen im RUN kommt es nicht mehr zum Defekt.
     

  • OB35-Anforderungsfehler und STOP nach Aufruf des FC "ABS_DIAG"
    Der FC „ABS_DIAG“ kann nun problemlos aufgerufen werden und führt nicht mehr zu einem "OB-Anforderungsfehler".
     

  • Laden mit CFC bringt Fehlermeldung (1739:321): Fehler bei S7 Access Zugriff
    Wenn keine Bausteinfehler vorliegen, können nun problemlos mit CFC Bausteine auf die CPU geladen werden.
     

  • DEFEKT Z1:F402 nach Auf-/Abbau von Verbindungen durch WinCC
    Ständiges auf und wieder abbauen von OP-Verbindungen über DP (passive SS der CPU) mit WinCC ist nun problemlos möglich und führt nicht mehr zum DEFEKT.
     

  •  Prozessabbild der Aus- und Eingänge wird  nicht aktualisiert
    Das Prozessabbild der Ein- und Ausgänge wird jetzt auch bei mehr als 256 Baugruppen-Anfangsadressen aktualisiert. Die Baugruppen-Anfangsadresse ist die niedrigste Byteadresse einer Baugruppe.
     

  • RND-Befehl setzt bei Akku=0 die Bits OV und OS zufällig
    Der RND-Befehl setzt jetzt bei Akku=0 die Bits OV und OS korrekt und liefert bei Eingangswert 0,1 nun korrekt den Wert 1.
     

  • Meldungen des ALARM_SQ nach runter/hoch von WinCC nicht quittierbar
    Wenn eine ALARM_SQ-Meldung aufläuft, während das HMI nicht verfügbar ist und das HMI später wieder aktiviert wird, dann wird die quittierte Meldung jetzt aus dem Updatespeicher gelöscht.
     

  • kein Unterschied in der OB100_STRT_INFO zwischen Schalter-RUN gegenüber Netz-Ein
    Die Start-Info des OB 100 zeigt nun die korrekte Anlaufart.
     

  • Keine BF-LED nach Masterausfall / Ausgänge werden u. U. nicht deaktiviert
    Beim Einsatz als passiver iSlave hinter einem Repeater ohne weitere aktive Station in diesem Bus-Segment und Störungen oder Kabel ziehen wird nun ein Masterausfall gemeldet und der iSlave deaktiviert seine Ausgänge.

 

 

Update V2.1.3 (6ES7 317-2AJ10-0AB0)

Der obige CPU-Ausgabestand beinhaltet keine wesentlichen funktionalen Neuerungen.

Hinweis zu Abhängigkeiten zu STEP7 und Aufwärtskompatibilität:
Für den Betrieb dieser CPUs ist mindestens STEP7 V5.2+SP1 erforderlich.

Mit dem Firmware-Update V2.1.3 werden die folgenden Änderungen wirksam:

  • Sporadischer RETVAL 80C4 bei SFC59:
    Die Ressourcenverwaltung des SFC59 "RD_REC" wurde verbessert.
  • Verbindungsanzahl erhöht sich und Alarm S-Meldungen sind nach einiger Zeit nicht mehr quittierbar
    Die Kommunikation über CPs und FMs am K-BUS wurde stabilisiert.
  • Längenverfälschung bei Stringverarbeitung in einer CPU 317
    Bei einer Wertzuweisung zweier Strings wird der Inhalt kopiert, aber nicht die tatsächliche Länge in den Zielstring eingetragen.
  • Fehler 6523 "Urlöschanforderung d. Fehler bei Zugriff auf MMC" nach RAM-to-ROM
    Das Nachladen von Daten-Bausteinen nach der Funktion RAM-to-ROM führt nicht mehr zur Urlöschanforderung mit Ereigniseintrag 6523.
  • Bei Status-Baustein wird bei booleschen Eingangsparametern das Status-Bit falsch angezeigt
    Die Erstabfrage von registerindirekten, binären Instanz-Datenbausteinzugriffen (über AR2) wird nun korrekt angezeigt.
  • Defekt nach MCRA-Befehl bei Zugriff auf Merker > 255 bzw. E/A > 127
    MCR-abhängige Zuweisungen/Transferoperationen auf Merker > 255 bzw. E/A > 127 führen nicht mehr zu einer Defektmeldung der CPU.
  • Defekt F205 nach Netz-Ein mit aktivem Force-Auftrag
    Bei einem aktiven Force-Auftrag geht die CPU nach dem Einschalten nicht mehr in Defekt.
  • Die koexistente Schnittstelle MPI/DP wird bei einem Defekt nicht abgeschaltet
    Beim einem CPU-Defekt wird nun auch die koexistente Schnittstelle abgeschaltet.
  • Bei periodischer Bearbeitung der Systemfunktion SFC 39 "DIS_IRT" werden kurzzeitig die Alarmereignisse, die gesperrt werden sollen, wieder freigegeben
    Das periodische Sperren von Alarmereignissen ist ab sofort problemlos möglich.
  • Defekt F403 beim Erzeugen und löschen von DBs
    Beim Erzeugen und löschen von DBs geht die CPU nicht mehr in Defekt.
  • DEFEKT e800 bei laden der SDBs
    Beim Nachladen einer geänderten Konfiguration geht die CPU nicht mehr in DEFEKT.
  • Defekt F402 bei Status Baustein mit Aufrufpfad
    Bei Status Baustein mit Aufrufpfad tritt kein Defekt mehr auf.
  • Der Befehl BTI liefert außerhalb des definierten Wertebereiches falsche Ergebnisdaten
    Der Befehl BTI (BCD wandeln in 16Bit Ganzzahl) beschreibt ab sofort die Bits 0-15 im Akku1 und lässt die Bits 16-31 unverändert.
  • Fehler bei Single Step und indirektem Aufruf eines FB/FC
    Wenn in der Betriebsart Single Step ein FB/FC indirekt über ein MW, LW oder DW referenziert und aufgerufen wird, so können nun auch FB/FCs mit Nummern > 255 geöffnet werden.
  • Falsche Status-Anzeige vor einer Schleife
    Die Anzeige der Statusdaten vor Schleifen ist jetzt korrekt.
  • Defekt FFFF bei wiederholter Anmeldung für Prozessfehlerdiagnose
    Auch wiederholte Anmeldungen für Prozessfehlerdiagnose führen nicht mehr zum Defekt FFFF.
  • Anwenderprogramm laden --> CPU geht ins Urlöschen
    Anwenderprogramm laden führt nicht mehr zur Fehlermeldung "(8404) S7-Protokoll: Die Funktion kann nicht ausgeführt werden" und damit auch nicht mehr zur Urlöschanforderung der CPU.
  • Fehlerhaftes Ergebnis bei vorzeichenrichtiger Schiebeoperation SSD
    Bei der Schiebeoperation SSD wird jetzt für eine negative zu schiebende Zahl und Anzahl Schiebezyklen > 32 das Ergebnis richtig angezeigt.
  • Befehl SLD: zuletzt geschobenes Bit wird nicht das Statusbit A1 eingetragen
    Bei der Schiebeoperation SLD wird jetzt das Statusbit A1 richtig eingetragen.
  • Defekt F402 bei speicherindirekter Adressierung mit Pointer in Lokaldaten/Merker und Ausrichtungsfehler bei geladenem OB121
    Bei speicherindirekter Adressierung mit Pointer in Lokaldaten/Merker und Ausrichtungsfehler mit geladenem OB121 tritt kein Defekt mehr auf.