Beitragstyp: FAQ, Beitrags-ID: 33410269, Beitragsdatum: 16.12.2008
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Wie erfolgt die Nachparametrierung beim Austausch des IO-Link Mastermoduls oder des IO-Link Devices?

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Beschreibung:
Das IO-Link Mastermodul "4SI IO-Link" für das dezentrale Peripheriesystem ET 200S liegt in der ersten Lieferstufe entsprechend der IOL-Norm V1.0 vor. Am IO-Link Mastermodul können bis zu 4 IO-Link Devices (Sensoren und Aktoren) angeschlossen werden.
Die Parametrierung des IO-Link Mastermodul "4SI IO-Link" und der IO-Link Devices erfolgt mit dem Port Configuration Tool (S7-PCT). Das S7-PCT steht in folgendem Beitrag als Download zur Verfügung: 32469496.


Bild 01: IO-Link System

Bei Defekt eines Gerätes und Austausch desselben durch ein neues, ist eine Nachparametrierung des neuen Gerätes erforderlich, da in der Regel das neue Gerät mit Werkseinstellungen versehen ist. Wenn die Funktion Nachparametrierung  von getauschten Komponenten im System implementiert ist, dann werden die im Host gespeicherten Anlaufdaten an die unterlagerten Komponenten gesendet. Somit gibt es eine Systemleistung  für den Tausch von Geräten ohne das Programmiergerät (PG) anschließen zu müssen,

Im IO-Link System der ersten Lieferstufe ist die Funktion Nachparametrierung von getauschten Komponenten nicht implementiert, d.h. obwohl die IO-Link Masterparameter auf dem IO-Link Mastermodul gesichert werden, würde ein Austausch des IO-Link Mastermoduls eine Nachparametrierung mittels S7-PCT erfordern. Wenn ein IO-Link Device ausgetauscht wird, dann ist ebenfalls eine Nachparametrierung mittels S7-PCT erforderlich, da die IO-Link Deviceparameter nur im IO-Link Device selbst gesichert werden.

Mit dem FB1 "IOL_CALL" werden (Parameter)-Daten zu einem IO-Link Device geschrieben bzw. von einem IO-Link Device gelesen. Die Daten werden auf dem IO-Link Device mit Index und Subindex eindeutig adressiert.

Der FB1 "IOL_CALL" und eine Beschreibung des FB1 "IOL_CALL" steht in folgendem Beitrag als Download zur Verfügung: 32011237.

Der Baustein unterstützt bei folgenden Aufgaben:

  • (Um)parametrierung eines IO-Link Devices im laufenden Betrieb
  • Ausführen von IO-Link Port Funktionen
  • Sichern / Rücksichern von IO-Link Deviceparametern
  • Sichern / Rücksichern von IO-Link Masterparametern


Bild 02: FB1 "IOL_CALL"

Nutzung des FB1 "IOL_CALL" für den Tausch von IO-Link Master und IO-Link Device ohne PG
Der FB1 "IO_CALL" ist nutzbar, um beliebige Datenobjekte von IO-Link Devices zu lesen, diese Objekte netzausfallsicher zu speichern und nach Tausch eines IO-Link Devices mittels des FB1 "IO_CALL" wieder in das IO-Link Device zu schreiben. Der Aufruf des FB1 "IOL_CALL" und das remanente Sichern muss vom Anwenderprogramm gesteuert werden, z.B. über das Auslösen des Mechanismus über einen Binärschalter.

Da jedes IO-Link Device andere Datenobjekte enthält, kann es nur eine anwenderspezifische Lösung geben, in der die IO-Link Deviceparameter gesichert und rückgesichert werden müssen.

Zur Sicherung und Rücksicherung der Masterparameter dient eine Sonderfunktion des FB1 "IOL_CALL". Wenn die Eingangsparameter "IOL_INDEX" und "IOL_SUBINDEX" mit "0" vorbelegt werden, dann werden die IO-Link Masterparameter behandelt.

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