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Beitragstyp: FAQ, Beitrags-ID: 42637263, Beitragsdatum: 04.06.2014
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Wie wird in STEP 7 (TIA Portal) ein Projekt in die CPU geladen?

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  • Betrifft Produkt(e)
Im nachfolgenden Beispiel ist der Download für eine S7-1500 CPU beschrieben, der für alle CPUs gültig ist.

Um Ihre Projektdaten in die CPU zu laden, benötigen Sie eine Onlineverbindung zwischen Ihrem Programmiergerät und dem Gerät bzw. der CPU. Unter Umständen ist es erforderlich, dass Sie eine S7-1500 CPU zuerst auf die Werkseinstellungen zurücksetzen müssen, wenn der Speicher der Baugruppe nicht automatisch initialisiert wird. Solange die CPU nur eine IP-Adresse hat und noch keine Hardwarekonfiguration geladen wurde, wird während der Onlineverbindung immer die Meldung "Nicht kompatibel" angezeigt.

Anleitung
 

1

Markieren Sie in der Projektnavigation den Ordner (z.B. PLC_1), dessen Projektdaten Sie in die CPU laden wollen und führen Sie den Menübefehl "Online > Laden in Gerät" aus, oder klicken Sie in der Funktionsleiste auf die Ikone "Laden in Gerät". Die geänderten Projektdaten (Gerätekonfiguration und das STEP 7 Programm) werden daraufhin in die CPU geladen.
 


Bild 1


Alternativ haben Sie auch die Möglichkeit, einzelne Komponenten wie die Hardwarekonfiguration und die Softwarebausteine zu laden. Wenn Sie mit der rechten Maustaste in der Projektnavigation auf den Ordner "PLC_1" klicken, stehen Ihnen aus dem Kontextmenü die folgenden Menübefehle zur Verfügung:


  • "Laden in Gerät > Hardware und Software (nur Änderungen)"
    Die Gerätekonfiguration und die geänderten Softwarebausteine werden in die CPU geladen. 
  • "Laden in Gerät > Hardwarekonfiguration"
    Nur die Gerätekonfiguration wird in die CPU geladen. 
  • "Laden in Gerät > Software (nur Änderungen)"
    Nur geänderte Softwarebausteine werden in die CPU geladen.
  • "Laden in Gerät > Software (komplett laden)"
    Alle Softwarebausteine werden in die CPU geladen.

Beim ersten Download erscheint der Dialog "Erweitertes Laden". Hier müssen Sie Ihre PG/PC-Schnittstelle definieren. Wählen Sie bei den Klapplisten Ihre Konfigurationsdaten und klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche "Suche starten".
 


Bild 2 


Die IP-Adresse Ihrer projektierten CPU in der Gerätekonfiguration muss mit der IP-Adresse der online erreichbaren CPU übereinstimmen.
 


Bild 3


Hinweis
Wenn Sie die Option "Alle kompatiblen Teilnehmer anzeigen" aktivieren, werden alle erreichbaren Geräte mit ihrer IP-Adresse angezeigt und Sie können Ihr Programm direkt in die CPU laden, ohne dass Sie im Offline-Projekt die IP-Adresse der Baugruppe ändern müssen.

3Nachdem der Teilnehmer gefunden wurde, erscheint die Station mit der IP-Adresse in der Tabelle "Kompatible Teilnehmer im Zielsubnetz". Im Feld "Online-Statusinformation" erhalten Sie auch die Bestätigung, dass die Onlineverbindung zum Gerät mit der erwarteten IP-Adresse aufgebaut wurde. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Laden". 
4

Die Ethernet-Schnittstelle Ihres Programmiergerätes muss im selben IP-Band liegen wie die zu konfigurierende Baugruppe. Wenn für Ihr PG/PC bereits eine IP-Adresse vergeben wurde, erscheint der Dialog wie im Bild 4 nicht mehr. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Ja".
 


Bild 4


Bestätigen Sie auch die nachfolgende Meldung.

5

Die Projektdaten müssen konsistent sein. Wenn das Projekt nicht übersetzt wurde, werden die Projektdaten vor dem Laden automatisch übersetzt. Im Dialog "Vorschau laden" werden Ihnen Meldungen angezeigt und für das Laden die notwendigen Aktionen vorgeschlagen.

  • Das Stoppen der CPU ist nur notwendig, wenn die Gerätekonfiguration geladen wird, oder wenn Sie die Texte in den Textlisten geändert haben. Wenn Sie nur Bausteine in die CPU laden, brauchen Sie die Baugruppe nicht in den Zustand "STOP" zu setzen.
  • In der Zeile "Textbibliotheken" (nur bei der S7-1500) empfehlen wir Ihnen, die Aktion "Konsistentes Laden" zu wählen. Somit werden alle Meldetexte und Textlisteneinträge in die CPU geladen.
Sobald das Laden möglich ist, wird die Schaltfläche "Laden" aktiv.
 

Bild 5 


Klicken Sie auf die Schaltfläche "Laden".

6

Am Ende erscheint der Dialog "Ergebnisse des Ladevorgangs" mit den Informationen, ob der Ladevorgang erfolgreich war. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Fertig stellen", um die CPU in den Zustand "RUN" zu setzen.
 


Bild 6


Im Inspektorfenster unter "Allgemein > Info" erhalten Sie weitere detaillierte Informationen zum Ladevorgang.

7Nachdem die Projektdaten in das Gerät geladen wurden und die CPU wieder im Betriebszustand "RUN" ist, können Sie die Test- und Diagnosefunktionen an Ihrer CPU durchführen.

Hinweis zum Download mit einer früheren STEP 7 TIA Portal Version (S7-1200 CPU)
Haben Sie ein Projekt mit STEP 7 TIA Portal V12 (oder höher) in eine S7-1200 CPU geladen und möchten anschließend mit einer früheren STEP 7 Version (z.B. V11) weitere Downloads durchführen, müssen Sie die CPU auf die Werkseinstellungen zurücksetzen. Dies können Sie entweder mit der aktuellen STEP 7 TIA Portal Version, oder mit einer Micro Memory Card durchführen.

Hinweis zu S7-Routing zu einem HMI-Gerät (S7-1500)
Das S7-Routing zu einem HMI-Gerät kann nicht durchgeführt werden, wenn in den Eigenschaften der CPU S7-1500 (Bild 3) die Option "IP-Adresse auf anderem Weg beziehen" aktiviert ist. Verbinden Sie das HMI-Gerät über die zweite PROFINET-Schnittstelle [X2], da für S7-Routing eine feste IP-Adresseinstellung aus dem STEP 7 Projekt benötigt wird.

Weitere Informationen
Weitere Informationen finden Sie auch in der STEP 7 TIA Portal Onlinehilfe, unter "Laden in CPU".

Erstellumgebung
Bilder in diesem FAQ wurden mit STEP 7 (TIA Portal) V13 erstellt.

Securityhinweise
Um Anlagen, Systeme, Maschinen und Netzwerke gegen Cyber-Bedrohungen zu sichern, ist es erforderlich, ein ganzheitliches Industrial Security-Konzept zu implementieren (und kontinuierlich aufrechtzuerhalten), das dem aktuellen Stand der Technik entspricht. Die Produkte und Lösungen von Siemens formen nur einen Bestandteil eines solchen Konzepts. Weitergehende Informationen über Industrial Security finden Sie unter
http://www.siemens.com/industrialsecurity.
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