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Siemens AG
Beitragstyp: Produktmitteilung Beitrags-ID: 4322010, Beitragsdatum: 27.08.1996
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S7-200 - Produktinformation

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  • Betrifft Produkt(e)
                                                                            

                                                                            

Betroffen sind Produkte mit den Bestellnummern:                             

                                                                            

6ES7 212-1AA01-0XB0    CPU 212, DC/DC/DC                                    

6ES7 212-1BA01-0XB0    CPU 212, AC/DC/Rel                                   

6ES7 212-1CA01-0XB0    CPU 212, AC/AC/AC                                    

6ES7 214-1AC01-0XB0    CPU 214, DC/DC/DC,                                   

6ES7 214-1BC01-0XB0    CPU 214, AC/DC/Rel                                   

6ES7 214-1CC01-0XB0    CPU 214, AC/AC/AC                                    

6ES7 214-1AC00-0XB0    CPU 214, 4KByte/2K AW, DC-Vers.                      

6ES7 214-1BC00-0XB0    CPU 214, 4KByte/2K AW, Rel-Vers                      

6ES7 214-1CC00-0XB0    CPU 214, 4KByte/2K AW, AC-Vers.                      

                                                                            

                                                                            

Bei Anwenderprogrammen, die aus Alarmroutinen heraus direkt auf             

digitale oder analoge Erweiterungsmodule zugreifen, koennen unter           

Umstaenden bei der Abtastung einmalig oder mehrmalig falsche Wer-           

te eingelesen werden.                                                       

- Diskrete Eingabedaten (E-Daten) koennen dabei unter den nach-             

  stehend beschriebenen Voraussetzungen                                     

  - einen Zyklus lang unterschiedlich falsche Werte annehmen.               

  - bis zu sieben Zyklen lang faelschlicherweise Null annehmen.             

- Analoge Eingabedaten (AE-Daten) koennen bis zu sieben Zyklen              

  lang faelschlicherweise Null annehmen.                                    

                                                                            

                                                                            

_Betroffene S7-200-CPUs:_                                                   

                                                                            

Alle CPUs 212 und 214, gefertigt vor April 1996 mit den                     

obengenannten Bestellnummern und den folgenden Datenschluesseln:            

                                                                            

        J9F1, J9F2, J9F3, J9F4, J9F5, J9F6, J9F7, J9F8, J9F9,               

        J9FO, J9FN, J9FD, J9H1, J9H2, J9H3                                  

                                                                            

Die Datenschluessel sind an der Rueckwand der CPU zu finden.                

                                                                            

                                                                            

_Das Problem tritt nur unter den folgenden Voraussetzungen auf:_            

                                                                            

-  Es werden eine oder mehrere Erweiterungsmodule eingesetzt                

-  Im Programm sind eine oder mehrere Alarmroutinen integriert              

   - diese sind gekennzeichnet durch die Anweisung INT:n, und               

   - werden aktiviert durch die Anweisungen ATCH und ENI.                   

   Die Alarme koennen jedem beliebigen Anwenderalarmereignis                

   zugehoeren wie:                                                          

   - freie Schnittstellen                                                   

   - Kommunikation                                                          

   - Alarme fuer Eingabeflanken, schnelle Zaehler,                          

            Impulsekettenausgabe oder zu Weckalarmen.                       

-  Mindestens eine der Alarmroutinen enthaelt Zugriffe auf die              

   Erweiterungsperipherie unter Verwendung von:                             

   - direkten binaeren Kontaktanweisungen  oder                             

   - direkten binaeren Ausgabeanweisungen  oder                             

   - Anweisungen, die AEW oder AAW als Operand definieren.                  

                                                                            

                                                                            

                                                                            

                                                                            

                                                                            

_Moegliche Problemloesungen im Fehlerfalle:_                                

                                                                            

- Entfernen Sie aus dem Anwenderprogramm alle direkten Zugriffe             

  aus Alarmroutinen auf die Erweiterungsperipherie. Das Problem             

  tritt nicht auf, wenn die direkten Zugriffe auf die Erweite-              

  rungsperipherie aus dem Hauptprogramm oder aus Unterprogrammen            

  heraus erfolgen.                                                          

                                                                            

oder                                                                        

                                                                            

- Sperren Sie die Alarme (DISI) jeweils am Programmende und heben           

  Sie die Sperre am Programmanfang wieder auf (ENI). So koennen             

  Sie direkte Zugriffe auf Alarmroutinen nutzen, ohne jemals den            

  Aktualisierungszyklus zu unterbrechen.                                    

                                                                            

oder                                                                        

                                                                            

- Setzen Sie eine CPU ab dem Fertigungszeitraum April 1996 ein              

  (ab Datumschluessel J9H4)                                                 

                                                                            

Fuer weitere Fragen wenden Sie sich an Ihren SIMATIC-Partner in             

Ihrer Siemens-Niederlassung.                                                

                                                                            

                                                                            

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Um technische Infrastruktur, Systeme, Maschinen und Netzwerke gegen Cyber-Bedrohungen zu sichern, ist es erforderlich, ein ganzheitliches IT Security-Konzept zu implementieren (und kontinuierlich aufrechtzuerhalten), das dem aktuellen Stand der Technik entspricht. Die Produkte und Lösungen von Siemens formen nur einen Bestandteil eines solchen Konzepts. Weitergehende Informationen über Cyber Security finden Sie unter
https://www.siemens.com/cybersecurity#Ouraspiration.
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