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Beitragstyp: Anwendungsbeispiel Beitrags-ID: 5667262, Beitragsdatum: 09.05.2001
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Adressermittlung beim Datentyp UDT

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  • Betrifft Produkt(e)

FRAGE:
Wie kann ich die Adresse eines Elements innerhalb einer Variablen vom Datentyp UDT ermitteln?

ANTWORT:
Beim anwenderdefinierten Datentyp (UDT) legen Sie den Aufbau des Datentyps selbst fest. Somit hat die von Ihnen definierte Struktur Einfluss auf die Bestimmung der Adresse eines Elements in dieser Struktur.
Beispiel für einen UDT



Beschreibung der Funktion:

Der Download enthält eine Funktion, mit der Sie die Adresse eines Elementes aus einem anwenderdefinierten Datentyp ermitteln können. Sie müssen als Eingangswert die relative Adresse des Elementes sowie den symbolischen Namen des anwenderdefinierten Datentyps angeben. Sie erhalten dann als Ausgangswerte die Anfangsadresse des anwenderdefinierten Datentyps und die Adresse des Elementes.

Die Funktion ermittelt als Erstes die Basisadresse des anwenderdefinierten Datentyps. Da diese Adresse als Pointer ermittelt wird, muss die Bitadresse durch den Befehl "SLD3" entfernt werden. Danach wird auf diese Adresse die Adresse des Elementes addiert und als Ausgangswert zur Verfügung gestellt.

Parameter der Funktion FC1:

 Parameter

Deklaration

Datentyp

Beschreibung

ELEMENT_BYTE

INPUT

DWORD

BYTE-Wert der Variablen innerhalb des UDT

BASIS1

INPUT

POINTER

Adresse des UDT im Register

BASIS_ADDRESSE

OUTPUT

DWORD

Anfangsadresse des UDT (32-Bit-Pointer)

ELEMENT_ADRESSE

OUTPUT

DWORD

Elementadresse im Register 


Nachfolgender Download enthält ein STEP 7 V5.0 Projekt mit der beschriebenen Funktion FC1, der Definition eines UDT1 sowie einem Organisationsbaustein OB1. Im Organisationsbaustein OB1 wird mit Hilfe der Funktion FC1 die Adresse eines Elements in der UDT-Variablen "UDT1" ermittelt. Sie können die Bausteine beliebig an Ihre Anforderungen anpassen.

udt01.exe

Kopieren Sie die Datei "udt01.exe" in ein separates Verzeichnis und starten Sie die Datei anschließend per Doppelklick. Das STEP 7 V5.1 Projekt wird automatisch mit allen Unterverzeichnissen entpackt. Anschließend können Sie das entpackte Programm mit dem SIMATIC Manager öffnen und bearbeiten.

Suchbegriffe:
indirekte Adressierung

Securityhinweise
Um technische Infrastruktur, Systeme, Maschinen und Netzwerke gegen Cyber-Bedrohungen zu sichern, ist es erforderlich, ein ganzheitliches IT Security-Konzept zu implementieren (und kontinuierlich aufrechtzuerhalten), das dem aktuellen Stand der Technik entspricht. Die Produkte und Lösungen von Siemens formen nur einen Bestandteil eines solchen Konzepts. Weitergehende Informationen über Cyber Security finden Sie unter
https://www.siemens.com/cybersecurity#Ouraspiration.
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