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Beitragstyp: FAQ Beitrags-ID: 59623719, Beitragsdatum: 09.09.2014
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Wie können Sie in STEP 7 (TIA Portal) in einem SCL Programm die indirekte Adressierung realisieren?

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  • Betrifft Produkt(e)
Nachfolgend erläutern wir Ihnen die indirekte Adressierung in SCL bei der S7-300/S7-400.

Beschreibung
Bei der SIMATIC S7-300/S7-400 haben Sie zwei Möglichkeiten der indirekten Adressierung:

  • Indirekte Adressierung von Variablen
  • Indirekte Adressierung von Datenbausteinen

Die indirekte Adressierung bei Variablen ist ähnlich wie bei der absoluten Adressierung. Anstelle der Adresse wird jedoch ein Offset in runder Klammer spezifiziert. Bei der indirekten Adressierung von Datenbausteinen können Sie auch die Konvertierungsfunktion "WORD_TO_BLOCK_DB" anwenden.

Bild 1 zeigt Ihnen, wie Sie mit der indirekten Adressierung auf einen Speicherbereich eines Datenbausteins in der S7-300/S7-400 zugreifen können.
   


Bild 1

Wenn Sie bei der S7-300/S7-400 mit der indirekten Adressierung auf Merker, Eingänge und Ausgänge zugreifen wollen, benötigen Sie die Anweisungen "%MX()", "%MB()", "%MW()", "%EX()", "%EB()", "%EW()", "%AX()", "%AB()" und "%AW()". Hierbei ist die Eingabe des vorangestellten Prozentzeichens obligatorisch. Nachfolgendes Bild zeigt Ihnen hierzu einige Beispiele.


Bild 2

Weiterführende Informationen
finden Sie im Handbuch, unter


Erstellumgebung

Die Bilder in diesem FAQ sind mit STEP 7 (TIA Portal) V15 erstellt worden.

Securityhinweise
Um technische Infrastruktur, Systeme, Maschinen und Netzwerke gegen Cyber-Bedrohungen zu sichern, ist es erforderlich, ein ganzheitliches IT Security-Konzept zu implementieren (und kontinuierlich aufrechtzuerhalten), das dem aktuellen Stand der Technik entspricht. Die Produkte und Lösungen von Siemens formen nur einen Bestandteil eines solchen Konzepts. Weitergehende Informationen über Cyber Security finden Sie unter
https://www.siemens.com/cybersecurity#Ouraspiration.