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Beitragstyp: FAQ Beitrags-ID: 59784005, Beitragsdatum: 11.11.2013
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Was müssen Sie bei der Migration eines S7-SCL Programms in STEP 7 (TIA Portal) beachten?

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Einige der unter STEP 7 V5.x in einem S7-SCL Programm verwendeten Anweisungen werden nach einer Migration in STEP 7 (TIA Portal) verändert dargestellt, oder müssen vom Anwender nachbearbeitet werden.

Beschreibung
In der folgenden Tabelle sind solche Anweisungen aufgeführt.
 

 BeschreibungSTEP 7 V5.x TIA Portal 
 Freigabeausgang ENO 1) myBool:=ENO #myBool:=?ENO?
 Unterbrechung eines Strings 'Test$>   $<Test' 'TestTest'
 Peripherieadressen 1) myByte:=PEB1 #myByte:=%EB1:P
 Funktion EXPD 1) myReal:=EXPD(2) #myReal:=10**(2)
 Funktion LOG 2) myReal:=LOG(2) LOG in rot
 Absolute Adressierung %DB1.DBX1.0 %%DB1.DBX1.0
 Operand als symbolischen Namen 3) myByte:=EB1 #myByte:=?"Tag_x"?


1) Informationen über das Migrieren dieser Funktionen in das TIA Portal können dem Systemhandbuch unter der Beitrags-ID: Migration von SCL-Programmen entnommen werden.

2) Die Funktion LOG (dekadischer Logarithmus) muss in STEP 7 (TIA Portal) aus der Funktion LN (natürlicher Logarithmus) gebildet werden. [ LN(...)/LN(10) ]

3) Bei der Erstellung eines S7-SCL Programms unter SIMATIC STEP 7 V5.x ist darauf zu achten, dass Bezeichnungen wie beispielsweise "EB1" für Eingangsbyte nicht als Name für einen Baustein oder eine Funktion verwendet werden. Ansonsten kann es bei der Migration des Programms in das TIA Portal zu einem Konflikt kommen, weil die Bezeichnung "EB1" bereits in der Symbolik eingetragen ist.

Im nachfolgenden Bild sind die in Tabelle aufgelisteten Anweisungen vor und nach der Migration in STEP 7 (TIA Portal) dargestellt. Wird bei dieser Migration die Syntax eines STEP 7 (TIA Portal) Programms verletzt, werden entsprechende Fehlermeldungen generiert.


Bild 1

Die bei der Migration entstandenen Verletzungen der Syntax müssen für eine korrekte Programmbearbeitung behoben werden. In Bild 2 ist der korrekte Programmcode dargestellt.


Bild 2



Securityhinweise
Um technische Infrastruktur, Systeme, Maschinen und Netzwerke gegen Cyber-Bedrohungen zu sichern, ist es erforderlich, ein ganzheitliches IT Security-Konzept zu implementieren (und kontinuierlich aufrechtzuerhalten), das dem aktuellen Stand der Technik entspricht. Die Produkte und Lösungen von Siemens formen nur einen Bestandteil eines solchen Konzepts. Weitergehende Informationen über Cyber Security finden Sie unter
https://www.siemens.com/cybersecurity#Ouraspiration.