×
Siemens Industry Online Support
Siemens AG
Beitragstyp: Download Beitrags-ID: 78648446, Beitragsdatum: 08.08.2013
(2)
Bewerten

Beschreibung Firmware-Update S7-1500 Peripheriemodule

  • Beitrag
  • Betrifft Produkt(e)

BESCHREIBUNG:

Wenn ein Firmware-Update durchgeführt wird, ist immer auf die neueste Version hochzurüsten, die für die jeweilige Bestellnummer zur Verfügung steht. Die vorherigen Firmware-Stände sind nur als Backup gedacht, um Ihnen auch ein Zurückrüsten auf die ursprüngliche Version zu ermöglichen. Die jeweils neueste Version einer Firmware ist für alle Funktionsstände dieser Bestellnummer gültig.


Voraussetzungen

Stellen Sie vor der Installation des Firmware-Updates sicher, dass die Module nicht in Verwendung sind.

Wenn Sie ein  Firmware-Update für Analogmodule durchführen wollen, dann müssen Sie das Modul über das Einspeiseelement mit DC 24 V Laststrom versorgen.

Abhängigkeiten

Wenn Sie ein Firmware-Update für ein dezentral betriebenes Peripheriemodul durchführen, dann sollte das zugehörige Interfacemodul eine aktuelle Firmware-Version haben.
Mit Bereitstellung eines neuen Firmware-Updates für ein Modul wird das Hochrüsten für ein Modul auf den neuesten Firmwarestand empfohlen.

Online-Firmware-Update mit STEP 7 (TIA-Portal)

Voraussetzungen:
Modul steckt zentral oder dezentral (über PN/IE-Schnittstelle angebunden).
Die dezentrale Peripheriestation ist nicht über GSD projektiert.

  1. Download der gewünschten Update-Datei.
  2. Entpacken der Datei durch Doppelklick auf den Dateinamen.
  3. In STEP 7 das Modul in der Gerätesicht markieren.
  4. Im Kontextmenü den Menübefehl "Online & Diagnose" wählen.
  5. Im Ordner "Funktionen" die Gruppe "Firmware-Update" wählen.
  6. Im Bereich "Firmware-Update" auf die Schaltfläche "Durchsuchen" klicken, um den Pfad zu den Firmware-Update-Dateien zu wählen.
  7. Wählen Sie die passende Firmware-Datei aus. In der Tabelle im Bereich Firmware-Update werden alle Module aufgelistet, für die mit der gewählten Firmware-Datei ein Update möglich ist.
  8. Auf die Schaltfläche "Starte Aktualisierung" klicken.
    Wenn die ausgewählte Datei vom Modul interpretiert werden kann, wird die Datei in das Modul geladen.
    Abhängig vom verwendeten Modul ist das Optionskästchen "Firmware nach Aktualisierung aktivieren" editierbar oder nicht editierbar (immer aktiviert).

Wenn das Optionskästchen aktiviert ist, übernimmt das Modul nach erfolgreichem Ladevorgang  die Firmware und arbeitet anschließend mit der neuen Firmware weiter.

 

Offline Firmware-Update mit Memory Card mit STEP 7 (TIA-Portal)

Voraussetzung:
Das Modul steckt zentral.

  1. Eine SIMATIC Memory Card in den SD-Kartenleser Ihres Programmiergeräts/Computers stecken.
  2. In der Projektnavigation die SIMATIC Memory Card markieren unter "Card Reader/USB-Speicher".
  3. Im Menü "Projekt" den Befehl "Card Reader/USB-Speicher > Firmware-Update-Memory-Card erstellen" wählen.
    Über einen Datei-Auswahl-Dialog zur Firmware-Update-Datei navigieren. In einem weiteren Schritt können Sie entscheiden, ob der Inhalt der SIMATIC Memory Card gelöscht werden soll oder ob Firmware-Update-Dateien zur SIMATIC Memory Card hinzugefügt werden sollen.
  4. Die SIMATIC Memory Card mit den Firmware-Update-Dateien in die CPU stecken.
    Kurze Zeit nach dem Stecken der SIMATIC Memory Card beginnt das Firmware-Update.
    Das Display zeigt an, dass die CPU in STOP ist und ein Firmware-Update durchführt (STOP [FW UPDATE]). Es zeigt den Fortschritt des Firmware-Updates an. Eventuell aufgetretene Fehler während des Firmware-Updates werden ebenfalls auf dem Display angezeigt.
    Nach beendetem Firmware-Update zeigt das Display an, dass Sie die SIMATIC Memory Card entnehmen können.
    Die RUN-LED der CPU leuchtet gelb, die MAINT-LED blinkt gelb.

 

Online-Firmware-Update mit STEP 7 (Version V5.5)
Voraussetzungen:
Modul steckt dezentral (über PN/IE- oder PROFIBUS-Schnittstelle angebunden).
Die dezentrale Peripheriestation ist über GSD projektiert.

  1. Download der gewünschten Update-Datei.
  2. Entpacken der Datei durch Doppelklick auf den Dateinamen.
  3. In STEP 7 „Erreichbare Teilnehmen“ aktivieren.
  4. Interfacemodul selektieren, hinter der das Modul steckt.
  5. Im Menü "Zielsystem" den Befehl "Firmware aktualisieren“ wählen.
  6. Im Kontextmenü den Menübefehl "Steckplatz ändern" Steckplatz wählen.
  7. Im Bereich "Firmware-Datei" auf die Schaltfläche "Durchsuchen" klicken, um den Pfad zu den Firmware-Update-Dateien zu wählen.
  8. Passende Firmware-Datei auswählen. In der Tabelle im Bereich Firmware-Datei werden alle Module aufgelistet, für die mit der gewählten Firmware-Datei ein Update möglich ist.
  9. Auf die Schaltfläche "Ausführen" klicken.
    Wenn die ausgewählte Datei vom Modul interpretiert werden kann, wird die Datei in das Modul geladen.
    Abhängig vom verwendeten Modul ist das Optionskästchen "Firmware nach Laden aktivieren" editierbar oder nicht editierbar (immer aktiviert).

Wenn das Optionskästchen aktiviert ist, übernimmt das Modul nach erfolgreichem Ladevorgang  die Firmware und arbeitet anschließend mit der neuen Firmware weiter.


Securityhinweise
Um technische Infrastruktur, Systeme, Maschinen und Netzwerke gegen Cyber-Bedrohungen zu sichern, ist es erforderlich, ein ganzheitliches IT Security-Konzept zu implementieren (und kontinuierlich aufrechtzuerhalten), das dem aktuellen Stand der Technik entspricht. Die Produkte und Lösungen von Siemens formen nur einen Bestandteil eines solchen Konzepts. Weitergehende Informationen über Cyber Security finden Sie unter
https://www.siemens.com/cybersecurity#Ouraspiration.