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Siemens AG
Beitragstyp: Anwendungsbeispiel Beitrags-ID: 90924135, Beitragsdatum: 12.05.2014
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PROFINET Topologien erkennen und IO-Devices aktivieren

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Aufgabe Im Serienmaschinenbau und überall dort, wo sich Maschinenkonfigurationen häufig ändern, ist vom Anwenderprogramm einiges an Flexibilität gefragt. Programmanpassungen im laufenden Betrieb, oder für unterschiedliche Typen von Serienmaschinen, sind teuer und erfordern entsprechenden Sachvers...

Aufgabe
Im Serienmaschinenbau und überall dort, wo sich Maschinenkonfigurationen häufig ändern, ist vom Anwenderprogramm einiges an Flexibilität gefragt. Programmanpassungen im laufenden Betrieb, oder für unterschiedliche Typen von Serienmaschinen, sind teuer und erfordern entsprechenden Sachverstand. Auch das Ausprogrammieren der Aktivierung / Deaktivierung einzelner IO-Devices z.B. über ein Panel kostet sowohl beim Kunden als auch in der Projektierung Geld. Die beste Lösung in so einem Fall ist, wenn die Anlage automatisch erkennt, welche IO-Devices und damit welche Maschineneinheiten mit der Zentralen Fertigungseinheit (CPU) verbunden sind. Auf Basis der erkannten IO-Devices werden diese dann aktiviert und das passende Anwenderprogramm zur Konfiguration aufgerufen.

Lösung
PROFINET bietet über seine genormten Datensätze die Möglichkeit, Informationen zu den erreichbaren IO-Devices einer Anlage einzuholen. Diese Möglichkeit nutzt diese Applikation.
Die jeweils erkannte Hardwarekonfiguration bzw. die erreichbaren IO-Devices werden aktiviert und das Anwenderprogramm entsprechend der erkannten Konfiguration ausgeführt. Dazu werden die ausgelesenen Informationen mit einer zuvor angelegten Datenbasis verglichen.
Dieses Beispiel zeigt Ihnen die prinzipielle Vorgehensweise mit einer S7-1500 als PROFINET IO-Controller und drei PROFINET IO-Devices (ET200 MP und ET200SP).

Der gezeigte Ausbau stellt den, in der Applikation verwendeten, Maximalausbau dar, dieser ist aber beliebig (im Rahmen des Mengengerüsts der CPU) erweiterbar. Es muss dazu nur ein Datenbaustein geändert werden.

Die Applikation enthält unter anderem Lösungen für die folgenden Aufgaben:

  • Auslesen von Gerätenamen aus IO-Devices
  • Aktivieren / Deaktivieren von IO-Devices

Vorteile

  • Unkomplizierte Inbetriebnahme, es ist nur noch ein Anwenderprogramm notwendig.
  • Kein händisches Umschalten zwischen verschiedenen Konfigurationen einer Maschine, die Konfiguration wird automatisch erkannt. Dadurch geringe technische Anforderungen an das Bedienpersonal.

Downloads

Inhalt der Downloads

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Dokumentation 
Dynamische PROFINET Topologien
90924135_Dyn_PN_Topo_v10_de.pdf ( 958 KB )
Code  90924135_Dyn_PN-Topo_CODE_v10_TIAP_V12_1.zip ( 2126 KB )


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http://support.automation.siemens.com.

Ergänzende Suchbegriffe
Dezentrale Konfigurationssteuerung, LLDP, IO-Device aktivieren, Topologieerkennung, Serienmaschine, S7-1500, ET200 MP, ET200 SP, PROFINET, Datensätze

Securityhinweise
Um technische Infrastruktur, Systeme, Maschinen und Netzwerke gegen Cyber-Bedrohungen zu sichern, ist es erforderlich, ein ganzheitliches IT Security-Konzept zu implementieren (und kontinuierlich aufrechtzuerhalten), das dem aktuellen Stand der Technik entspricht. Die Produkte und Lösungen von Siemens formen nur einen Bestandteil eines solchen Konzepts. Weitergehende Informationen über Cyber Security finden Sie unter
https://www.siemens.com/cybersecurity#Ouraspiration.
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