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    Beitragstyp: Handbuch, Beitrags-ID: 109755202, Beitragsdatum: 15.10.2018

    SIMATIC STEP 7 Basic/Professional V15.1 und SIMATIC WinCC V15.1

    Dokument: STEP 7 und WinCC Engineering V15.1 (10/2018, Deutsch)
    Topictyp: Beispiel

    Symbolisch adressieren (S7-1200, S7-1500)

    Vorteile der symbolischen Adressierung

    Mit Hilfe der durchgängigen Verwendung von aussagekräftigen Symbolen im gesamten Projekt wird der Programmcode verständlicher und leichter lesbar.

    Dadurch haben Sie die folgenden Vorteile:

    • Sie müssen keine umfassenden Kommentare mehr schreiben.
    • Der Datenzugriff ist performanter.
    • Es treten keine Fehler beim Datenzugriff auf.
    • Sie müssen nicht mehr mit den absoluten Adressen arbeiten.
    • Die Zuordnung des Symbols zur Speicheradresse wird von STEP 7 überwacht, d. h. wenn sich der Name oder die Adresse einer Variablen ändert, werden automatisch alle Verwendungsstellen aktualisiert.

    Programmierung in STEP 7 V5.x

    In STEP 7 V5.x hatten Sie bereits die Möglichkeit, mit Hilfe von sprechenden Namen für Operanden und Bausteine, Ihr Programm aussagekräftiger zu schreiben. Dazu ordneten Sie die symbolischen Operanden den Speicheradressen und Bausteinen in der Symboltabelle zu. Damit sich eine Änderung in der Symbolik auch auf den Programmcode im Programmiereditor ausgewirkt hat, mussten Sie über die Eigenschaft "Operandenvorrang" festlegen, ob das Symbol oder der Absolutwert maßgeblich sein sollte.

    Durch die symbolische Adressierung konnte die Übersichtlichkeit des Programms erhöht werden. In einigen Fällen, z. B. bei der Programmierung mit anwenderdefinierten Datentypen (UDT) konnte dies jedoch eine Beeinträchtigung der Performance nach sich ziehen.

    Eine Steigerung der Performance erreichten Sie, indem Sie im UDT die Symbolik ignorierten und absolut adressierten. Dazu war es allerdings nötig, die Datenablage zu kennen. Änderungen am UDT wurden nicht automatisch nachgezogen. Mit Hilfe der absoluten Adressierung konnten Sie auch auf Teile einer Variablen zugreifen und diese bearbeiten. Der Nachteil bei einer ausschließlich absoluten Adressierung war allerdings, dass der Programmcode ab einem gewissen Umfang unübersichtlich wurde und Sie zur besseren Orientierung zusätzlich Kommentare einfügen mussten.

    Vorgehensweise in STEP 7 TIA Portal

    Die S7-1500-CPU bietet Ihnen eine wesentlich höhere Performance als die S7-300/400-CPUs. Um diese hohe Performance voll nutzen zu können, empfehlen wir Ihnen, für alle Bausteine den optimierten Bausteinzugriff zu aktivieren und im Programmcode symbolisch zu adressieren.

    Der Programmiereditor unterstützt Sie beim Arbeiten mit Symbolen durch kontextabhängige Eingabehilfen, wie z. B. der Autovervollständigung. Mit ihrer Hilfe können Sie während des Programmierens bequem auf vorhandene Variablen oder Anweisungen zugreifen.

    Programmierbeispiel

    Das folgende Beispiel zeigt, wie Sie symbolisch auf einzelne Elemente zugreifen können:

    Die Variablennamen, die Sie in der Bausteinschnittstelle definiert haben, können Sie direkt an den Parametern der Anweisung TON verwenden, ohne die absolute Adresse der Variablen zu kennen.

    Siehe auch

    internal link Bausteinzugriff einstellen

    internal link Grundlagen zum Bausteinzugriff

    internal link Bereiche einer Variablen mit Slice-Zugriffen adressieren (S7-1200, S7-1500)

    internal link Globale Variablen adressieren

    internal link Variablen in globalen Datenbausteinen adressieren

    internal link Autovervollständigung verwenden