19.04.2012 15:06 | |
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Verehrte Wissende, folgende Frage(n) mit der Bitte um „Einsteigerhilfe“: Als grober Überblick: An einer 0BA7 werden alle 8 Eingänge durch potentialfreie Kontakte geschaltet (0/1). Die Dauer des „1-Signals“ beträgt max. 1s. Im Weiteren habe ich 8 Zähler realisiert, in welchen ich zu einem Zeitpunkt x die Anzahl der „Impulse“ je Eingang vom Reset bis zum Ablesezeitpunkt entnehmen kann. Dabei sollen 5 Zähler das Hinzufügen einer Menge je Zählstelle darstellen, 3 weitere das Verringern der Menge je Zählstelle. Soweit funktioniert das Ganze zuverlässig. Um auch die momentan vorhandene Menge darzustellen habe ich über diverse Verknüpfungen einen weiteren Zähler Vor- und Rückwärts zählen lassen. D.h. die ersten 3 Eingänge addieren jeweils um 1 die anderen 5 subtrahieren jeweils um 1. Als Beispiel: Zähler für I1 bis I8 zum Zeitpunkt x jeweils 100 = 100+100+100+100+100-100-100-100 = Wert im Zähler = 200. Soweit entspricht das dem, was ich erreichen wollte und funktioniert im Test einwandfrei. Nicht gerechnet habe ich mit der hohen Frequenz der Schaltvorgänge an I1-I8 und damit gelegentlich dem gleichzeitigen Schalten an mehreren Eingängen. Im Ergebnis dessen weicht der Wert des „Summenzählers“ erklärbar um einige wenige Prozent vom manuell rechnerisch ermittelten Wert aus den Einzelzählern I1-I8 ab. Ich betrachte meine derzeitige Lösung folglich als nicht sonderlich geeignet, da ich 100% Übereinstimmung benötige. Zur Frage 1: Wer hat eine Idee, wie das gleichzeitige Eintreffen von Zählimpulsen am „Summenzähler“ verhindert werden kann, ohne, dass jedoch Zählimpulse auf der Strecke bleiben? 2. Frage, mir ist es schon gut gelungen die Zustände von Ein und Ausgängen mittels diverser Software- Lösungen (auch LOGO!Soft selbst) via Ethernet darzustellen. Wie aber kann ich die Werte der Zähler nach extern auslesen? Danke! |
19.04.2012 16:50 | |
Beigetreten: 05.01.2007 Letzter Bes: 07.04.2023 Beiträge: 1690 Bewertung:
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Hallo nusskasten, für den 2. Teil deiner Anfrage bemühe doch mal eine SUCHE/search im Forum, denn dazu sind bereits verschiedene Beiträge vorhanden, die dir eine Antwort geben (können). Alternativ bzw. zusätzlich kannst/solltest du mal die mit dem TAG "LOGO_0BA7" gekennzeichneten Beiträge diesbezüglich durchsehen... Zur Frage zum Gesamtzähler folgendes: b) Ob eine Lösung deiner Aufgabenstellung möglich ist und dann wie, hängt von verschiedenen Randbedingungen (und deinen Wünschen bzw. deiner Kompromissbereitschaft) ab. c) Beschreibe dazu bitte die Eingangssignale genauer (Timing). Wie groß ist der kleinste Impulsabstand auf jedem Kanal?... d) Wie groß werden die einzelnen Zählerstände bevor diese gelöscht/zurückgestellt werden (können; ggf. Kriterien wann geöscht werden kann?) Bestehen große Unterschiede in den einzelnen Zählerständen? e) Welchen maximalen Wert für den gesamtzähler erwartest du? Wenn die Zählerwerte den Zahlenbereich der Analogfunktionen sprengen, dann ist eine Lösung nur durch zeitlich verzögerte Signalweitergabe realistisch anwendbar. Doch dazu ist ein genügend großer zeitlicher Abstand der Impulse an den Eingängen erforderlich...? Bei interesse siehe dir auch mal meinen Lösungsvorschlag in folgendem Beitrag an: "Serielles Ansteuern eines Senders" MfG |
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19.04.2012 16:53 | |
Beigetreten: 07.05.2011 Letzter Bes: 02.04.2025 Beiträge: 4740 Bewertung:
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Hallo! Die Eingänge der Logo verfügen über unterschiedliche max. zählbare Frequenzen. Für schnelle Zählfolgen bis 5 kHz sind I3 und I4 (mal im Handbuch nachsehen) reserviert. Die restlichen vertragen nur 4 Hz. Dasgleichzeitige eintreffen von 1-Signalen an den Eingängen ist dabei nicht das Problem, sondern die Zykluszeit uind die Länge des Impulses. Sicher erkannt werden die 1-Signale an den normalen Eingängen nur wenn sie länger als 1 Zykluszeit anstehen würde ich sagen. Sonst kann es vorkommen das die Steuerung die Eingänge auf ihre Zustände abgefragt hat und wenn der Impuls bis zur nächsten Abfrage (nach einem Zyklus) nicht mehr ansteht, wird er nicht erkannt. Ah, Betel hat wie immer schneller getipt! |
Zuletzt bearbeitet von: motmonti am: 19.04.2012 16:54 |
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19.04.2012 17:53 | |
Beigetreten: 05.01.2007 Letzter Bes: 07.04.2023 Beiträge: 1690 Bewertung:
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Hallo Motmonti, Schnelle Eingänge und Zyklusfrequenz sind hier nicht die Sorgenkinder (also nicht begrenzend), denn Nusskasten hat ja bereist angegeben, dass die Eingangsimpulslänge bis zu 1 s betragen. ![]() Das Problem des Gesamtzählers ist es, dass die mittels UND-Block kombinierten Eingänge auf einen Zählereingang geschaltet sind und nun nur noch das kombinierte (also verfälschte)Impulssignal den Zähler erreicht!!! MfG Betel |
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19.04.2012 18:16 | |
Beigetreten: 07.05.2011 Letzter Bes: 02.04.2025 Beiträge: 4740 Bewertung:
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Hallo Betel! Ja gut, bis zu einer Sekunde heißt aber nicht unbedingt das sie nicht auch sehr viel kürzer sein können. Das müßte wie du schon angefordert hast noch genauer angegeben werden. Was auch zum Verzählen führen könnte wäre das Prellen der Kontakte an I3 und I4. Was den Summenzähler angeht müßte also jeder Impuls auf einen eigenen Zähler führen und diese Zähler werden dann arithmetisch verknüpft. Das Thema ist ja bei dir in guten Händen! |
Zuletzt bearbeitet von: motmonti am: 19.04.2012 18:24 |
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1 Benutzer |
19.04.2012 21:02 | |
Beigetreten: 05.01.2007 Letzter Bes: 07.04.2023 Beiträge: 1690 Bewertung:
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Hallo Motmonti, warten wir mal die Antwort von nusskasten auf meine Fragen ab - dann sehen wir weiter und hoffentlich klarer... MfG Betel |
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20.04.2012 09:38 | |
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Vorab: @betel + motmonti > vielen Dank für Eure Mühen! Zu den angefragten Informationen: a) a) Siehe unten. Ist allerdings eine Experimentalschaltung aus 0BA6 (!) da meine 0BA7- Geschichte weitaus komplexer ist und hier meine Anfrage durcheinander bringt. Inhaltlich entspricht es jedoch dem Thema voll. In 0BA7 verwende ich entsprechende Netzwerkeingänge. Bitte hier die Ein/Ausschaltverz. + Wischrelais einfach ignorieren (Experiment, und nicht extra gelöscht). Funktion: Menge(M)1/ Menge(M)2 > I1> +M1&-M2 I2> +M2 I3> -M1 I4> -M2 I5> -M1 I6> -M1 I7> -M2 I8> +M2 Anm.: Es ist tatsächlich unerheblich, ob Netzwerkeingänge anderer 0BA7 oder direkte Eingänge genutzt werden. Der Effekt ist (erklärbar) derselbe… bb) b) …immer c) c) Der kleinste Impulsabstand je Eingang dürfte 0,8s nicht unterschreiten. Die d) Zählerstände der Eingänge erreichen innerhalb von 10h Werte zwischen 500 und 2000, je Eingang sehr unterschiedlich. Die Löschung erfolgt nach 24h. ed) e) M1 ca. 360, M2 ca. 1300 Betel hat mit seiner Anmerkung: „Das Problem des Gesamtzählers ist es, dass die mittels UND-Block kombinierten Eingänge auf einen Zählereingang geschaltet sind und nun nur noch das kombinierte (also verfälschte)Impulssignal den Zähler erreicht!!!“ Schon so ziemlich den Finger drauf. @motmonti: das Prellen kannst Du ausschließen. Impulsdauer mind. 20ms (prellfrei…). Ich denke es muss einfach eine andere Lösung her, und da hängt es. Zum Auslesen der Zählerstände: Ja, gesucht habe ich. Allerdings bin ich immer nur auf Funktionen für das Auslesen von Ein- und Ausgängen gestoßen. Habt Ihr einen Hinweis in die richtige Richtung? > Gern J. DateianhangTest_20042012.zip (101 Downloads) |
20.04.2012 12:14 | |
Beigetreten: 05.01.2007 Letzter Bes: 07.04.2023 Beiträge: 1690 Bewertung:
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Hallo nusskasten, wegen der von dir genannten geringen Impulszahlen (je 24h) ist eine Lösung einfach zu erreichen. Ob allerdings das Zählen auch über Netzwerkeingänge stets korrekt erfolgt ist eine Frage des Timings. Dazu gibt es im Forum erste Aussagen bzw. Beiträge. Suche bitte mal oder/und nutze den TAG "LOGO_0BA7".... Zur Lösung Gesamtzähler: a) jeden Eingang direkt auf einen Zähler legen und den Zähler mit "Offener Klemme" abschließen. b) Berechnen des Gesamtzählers mittelsBlöcken "Analoge Arithmetik". Wenn dudie geringste Blockanzahl realisieren willst, dann ist die Parameterdefinition etwas "verzwickt" doch letztendlich einfach: 2Blöcke "Analoge Arithmetik". werden auf einen Block "Komparator geschaltet, wobei noch ein Block "Analogverstärker" zwischen den "unterenBlock "Analoge Arithmetik" und den Eingang Ay des "Komparators" gelegt wird, mit GAIN = -1 !!! Nun werden in V1 bis V4 der beidenBlöcke "Analoge Arithmetik". VERWEISE auf jeweils einen Zähler defiiniert und der Rechenoperator korrekt auf "+" bzw. "-" gesetzt. Der Komparator enthält dann in derVariablen"Ax-Ay" den Gesamtzählerstand (zur Anzeige). Willst du mit diesem Wert weiterarbeiten (rechnen oder z. B. auf einen Netzausgang legen), dann verwende erneut einen Block"Analoge Arithmetik" mit Verweis auf "Ax-Ay". Trick: Man kann auf den Block "Analogverstärker verzichten, wenn man im "unteren"Block "Analoge Arithmetik". ALLE operatoren invertiert (d. h. mit (-1) multipliziert. MfG Betel |
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22.04.2012 19:42 | |
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Hallo Betel, die Richtung "Analoge Arithmetik" war der geniale Tipp. > Funktioniert prima, wobei ich das Ganze ziemlich einfach gehalten habe. Ich hatte alles in Verbindung mit "Analog XX" überhaupt nicht in Erwägung gezogen. In sofern hat die erhoffte Einsteigerhilfe schon meine Erwartungen übertroffen. Vielen Dank! Gibt es noch eine Richtungsweisende Info zum Thema Zählerwerte 0BA7 via Ethernet online nach PC (wie auch immer - da muss keine vollendete Visualisierung dranhängen)? Alles was mir bislang im Forum oder an anderer Stelle (...für mein derzeitiges Wissen verständlich) begegnete, beinhaltet nur I/O oder dergleichen auf Basis serieller Kommunikation. Danke! |
22.04.2012 20:11 | |
Beiträge: 3181 Bewertung:
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Zählerstand läßt sich z.B über den "Online-Test" (Symbol unter "Simulation" oder "Extras->Online-Test") abfragen. Beim Online-Test klickt man auf die Brille (erscheint mit der unteren Leiste) und dann geht man mit Mauszeiger auf z.B. einen Zähler, es erscheint eine Brille, anklicken.... Zählerstände sehen. Da auch schon erfolgreich Verbindungen mit der Logo über das Internet aufgebaut worden sind, wird dies auch mit weiter entfernten Logo's funktionieren. |
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