16.08.2007 22:19 | |
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Hallo Ich versuche einen Durchschnitt über 8 Stunden zu ermitteln. Ich bekomme über 24 Stunden eine unbestimmte Anzahl an Störungen als einen Wischerimpuls geliefert. Ich möchte diese über einen Zeitraum von 8 Stunden sammeln und einen Durchschnittswert bilden. Ist dieser über einen bestimmten Schwellwert, wird die Anlage in einen Wartungsinterwall gefahren. Mein Problem ist, wie ich einen Durchschnittswert über einen Zeitraum von 8 Stunden bilde, wobei der Zeitraum nicht um z.B. 12:00 Uhr beginnt und um 20:00 Uhr endet, sondern jederzeit die 8 Stunden ermittelt. Kann die Logo so etwas. Ich könnte auch mit einer Stündlichen Auswertung leben. Mit freundlichen Grüßen Marc Tobien |
17.08.2007 07:53 | |
Beigetreten: 30.06.2006 Letzter Bes: 31.03.2025 Beiträge: 110 Bewertung:
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Hallo! Die Fehleranzahl kannst du ja sehr leicht mittels eines Zählers mitschreiben. Wenn dir eine stündliche Auswertung genügt, dann könntest du ja den Fehlerimpuls an 8 Zähler gleichzeitig leiten und jeden Zähler alle 8Stunden auf 0 setzen, nur halt immer eine Stunde zeitversetzt. Bei überschreiten einer bestimmten Fehleranzahl innerhalb der 8 Stunden kannst du dann die Schwellwertschalter bei den Zählern ansprechen lassen und eine Fehlermeldung ausgeben. Was besseres fällt mir auch nicht ein. Wenn du einen PC zur Verfügung hast, könntest du die Fehlerimpulse eventuell mitloggen und dir ein Programm schreiben, welches die Auswertung am PC macht. Mfg Mephisto |
17.08.2007 14:56 | |
Beigetreten: 05.01.2007 Letzter Bes: 07.04.2023 Beiträge: 1690 Bewertung:
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Hallo Tobien, Bessere und erweiterte Möglichkeiten ergeben sich bei Verwendung eines eigenen (als Schaltung) realisierten Schwellwertschalters (Datei: Demo_Speicherwert.lsc im Dateianhang), wobei auch hier jeweils während der Messdauer tm der zuvor ermittelte Wert (zur Anzeige) verfügbar ist. Will man eine häufigere Aktualisierung (d. h. Anzahl n > 1 während der Zeitdauer tm (in deinem Falle n = 8 d. h. tm = 8 h bei einer Aktualisierung nach jeweils 1 h) des gleitenden Mittelwertes erreichen, dann ist ein größerer Schaltungsaufwand erforderlich, dessen Konzept in der vorliegenden Schaltung (Demo_gleitender_Mittelwertzähler.lsc) realisiert ist: Konzept: n + i Zähler (plus Ansteuerung und Steuerimpulserzeugung) werden zeitversetzt (um den Wert TL = tm / n) für jeweils die Zeitdauer tm mit Zählimpulsen der selben Quelle beaufschlagt (ähnlich wie von mephisto vorgeschlagen), wobei (nach einer Startzeit vom tm) stets genau einer der Zähler als Festwertspeicher für die Impulsanzahl des gerade abgelaufenen Zeitintervalles tm zur Wertanzeige und Wertweiterverarbeitung) verwendet wird. Eine Anpassung an andere Gegebenheiten kann über die Festlegung der Zeitdauer tm (= TH in allen flankengetriggerten Wischrelais, wobei TL = TH / n sein muss) und der Anzahl n der "Zähler / Speicher" erreicht werden! DateianhangDemo_gleitender_Mittelwertzähler.zip (1280 Downloads) |
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20.08.2007 22:27 | |
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Hallo Betel Danke für das Demo. Ich bin noch nicht 100 % durchgestiegen, da ich mit den Multipexer auf Kriegsfuß stehe. IWerde mal ganz langsam einen nach den anderen beobachten. Ich habe eine Simulation durchgefahren, und es scheint zu funktionieren. Zwei Fragen habe ich aber noch. Was bewirkt M15 / B032, den Vorteiler benötige ich nicht und soll Q1 immer High sein (Zähler Überlauf), bzw. was muss passieren wenn Zähler Überlauf stattgefunden hat. Ich schaue gerade ob man die Blockweiterschaltung nicht auch mit einem Schieberegister hätte lösen können, so würde ich die Zeitinterwalle schneller ändern können, das ist aber einfach nur so ein Gedankengang, welchen ich vielleicht später mal versuchen werde umzusetzen. Grüße Marc |
21.08.2007 20:57 | |
Beigetreten: 05.01.2007 Letzter Bes: 07.04.2023 Beiträge: 1690 Bewertung:
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Hallo Marc, hier Erläuterungen dazu: 1. was machen die analogen Multiplexer? Nun besteht der Trick darin, diese so zu kombinieren (d. h. deren Ausgänge per Verweis wiederum als Vx zu verwenden), dass schließlich nur ein (1) analoger Ausgang resultiert und dieser stets den Zählerstand des richtigen (d. h. z. Z. stehenden und als Speicher fungierenden) Zähler als Wert beinhaltet. Die Umschaltung der Multiplexerwerte erfolgt nun stets, wenn der jeweils nächste Zähler gelöscht wird und somit ein neues Zählintervall beginnt. Außerdem erfolgt quasi die Auswahl bzw. Ansteuerung eines "Folgemultiplexers" nach jedem 4. Zähler und ein "Zurücksetzen" der Multiplexeransteuerung bei Aktivierung des 1. Zählers, so dass ein neuer Zyklus beginnt...
3. Was bewirkt M15 / B032, den Vorteiler benötige ich nicht und soll Q1 immer High sein (Zähler Überlauf), bzw. was muss passieren wenn Zähler Überlauf stattgefunden hat: Ob eine so hohe Impulsanzahl überhaupt möglich ist, bestimmt deine Anwendung und dein externer Impulsgeber. Außerdem wird noch die max. mögliche Impulsanzahl je Sekunde, die die LOGO erfassen kann vom jeweiligen LOGO-Typ und Logoeingang begrenzt (vgl. Handbuch). Ausschließlich für den Fall, dass die Impulse je Messzeitraum den Wert von 32766 praktisch überschreiten oder theoretisch überschreiten können ist der Vorteiler (bestehend aus B030, B032 und M15) zwischen Eingang und Zählerschaltung eingefügt! Dieser teilt die Eingangsfrequenz bzw. die Anzahl der Eingangsimpulse(0->1) durch den Wert m = ON = OFF, was natülich bei m > 1 in der Auswertung berücksichtigt werden muss und was die Auflösung verringert. Kann man z. B. 60000 Impulse/h erhalten, so mus die Anzahl der Zählimpulse mindestens um den Faktor 2 geringer sein und man setzt m = ON = OFF = 2. (Anmerk.: Das gleiche Resultat kann man auch erreichen indem man das Messintervall und gleichzeitig auch die Anzeigehäufigkeit bei gleicher Zähleranzahl verringert - hier im Beispiel halbiert - , d. h. alle Wischrelais mit TH = 4 h und TL = 0,5 h betreibt.) Mit M8 werden 1. die Zählerschaltung aktiviert und zweitens der Vorteiler B030 zurückgesetzt/gelöscht. Damit B030 als Teiler arbeitet, muss er stets m Impulse Zählen und mit dem m-ten Impuls einen Impuls am Ausgang erzeugen. Gleichzeitig muss nun der Zähler gelöscht werden um erneit m Impulse zu erfassen. Um nun ein Signal vom Blockausgang an einen Blockeingang zurückzuführen wird lt. Handbuch ein Merker (hier M15) dazwischen benötigt!
MfG Betel |
Zuletzt bearbeitet von: Betel am: 21.08.2007 22:14Schaltplankorrektur: Kleiner Fehler meinerseits ist das Vorhandensein des Inverters vor dem Block Q1. Dieser ist also ersatzlos zu löschen. Die Einstellungen des Komparators ergeben erst eine 1 am Ausgang, wenn der aktuelle Zählerwert größer ist als "analoger Maximalwert" - 1. Ein "Auffangen des Fehlersignals bis zum nächsten Programmstart ist z. B. mit einem Selbsthalterelais möglch und ggf. sinnvoll um (seltene) Fehlmessungen zu erfassen (und dann auszuschließen). ==> Meine TAG-Listen: "deut." |
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