14.06.2008 12:27 | |
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Hallo. Ich bin LOGO-Anfänger und habe ein paar Fragen. Wie ist es möglich mit der LOGO auf einfachstem Weg (LOGO-Anfänger) zwei Eingangssignale zu vergleichen und eine lineare funktion zu erstellen. Bsp. Vor (Niederdruckseite) und hinter (Hochdruckseite) einem Kompressoer ist jeweils ein Drucksensor angebracht. Den jeweiligen Drücken sind Temperaturen zugeordnet (Excell-Tabelle), die nur gering über- bzw. unterschritten werden dürfen. Das heißt, dass z.B. bei 40 bar der Kompressor eine Temeratur von 50°C haben soll. Bei 50bar muss er dann 60°C haben. usw. Wir haben eine linerare Steigung. 1. Wie kann ich nun die Excelltabelle mit der LOGO verarbeiten? 2. Wie muss die dazugehörige Schaltung aussehen? 3. Ich möchte die Temeratur-Druck-Tabelle in 5er bzw. 10er Schritten machen. Errechnet sich danndie LOGO die Zwischenbereiche selbst? Bsp: bei 40 bar der darf der Kompressor eine Temeratur von 50°C haben. Bei 50bar muss er dann 60°C haben. Was ist dann aber bei bei den Zwischenbereichen wie z.B. 41, 42, 43, 44, 45bar usw.? Kann sich die LOGO dies selbst errechnen oder wie funktioniert das? Ich müsste ja ansonsten tausende von Werten eingeben, oder? Ich habe hier schon einen ähnlichen Beitrag gesehen. Aus dem werde ich allerdings nicht besonders schlau, da ich LOGO-Anfänger bin. Hoffe, dass ist OK? Im Anhang ist das Druck-Temperatur-Diagramm. Bitte antwortet so schnell es geht, da es sehr dringend ist!!! Vielen Dank im Voraus. |
15.06.2008 13:01 | |
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Hallo Kältetec, Wenn es eine Gerade, ist so lauted die allgemeine Geradengleichung y=m*x+b. m ist die Steigung, x ist dein Druck(laut der Zeichnung), und b dein Nullpunkt(Schnittpunkt der y-Achse) wenn x = Null. Daraus ergibt sich dann der errechnete Temperaturwert den du vergleichen kannst. Damit kann man sich schon einmal die Eingabe der Excel Tabelle sparen. Ob der Befehlssatz der Logo das hergibt? Eigentlich nein, die Logo hat keine echten Rechenfunktionen. Du könntest zig Analog Komperatoren programmieren, aber dann kommt irgendwand die maximale Zahl der Anweisungen zum tragen. 58 Objekte pro Programmpfad. Auch hättest du das Problem das nicht jeder Wert überprüft werden kann der sich im Betrieb einstellen kann. Du müsstest quasi deine Gerade in eine Treppe wandeln. Deine Aufgabenstellung ist zwar sehr einfach aber schon recht komplex für eine LOGO. Eine kleine 200er könnte alle diese Aufgaben ohne Probleme ausführen. Gruß, Markus |
15.06.2008 18:26 | |
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Hallo Kältetec, ich muss Zenon_EMEA eindeutig widersprechen, denn eine Lösung ist hier bereits von mir veröffentlicht unter "Mit Logo 2 Eingangssignale vergleichen und lineare Funktion erstellen?" Dateianhang direkt. DEMO_Messkurve.zip. Ich brauche ein wenig Zeit für eine ausführliche Antwort..., wobei mir noch nicht klar ist, ob du nur 2x Drucksensoren hast und die Temperatur von der LOGO nur berechnet werden soll ODER ob du vor und nach dem Kompressor Druck- und Temperatursensoren hast und diese bewerten willst...die Lösung ist aber bei beiden vergleichbar - siehe Link. Ganz allgemein kann eine grössex gemessen und die lineare Funktion y(x) = a * x + b = GAIN * x + OFFSET mit einem (oder wenn GAIN bzw. OFFSET ausserhalb der LOGO-Grenzwerte liegen, mit mehreren hintereinander geschalteten) Analogverstärkern berechnet werden. a und b stammen z. B. aus einer Regressionsgeraden aus EXCEL. Nun ist nur noch das Sensorsignal für x aufzubereiten, d. h. eine Messspannung oder ein Messstrom in physikalische Einheiten umzurechnen (wieder mittels Analogverstärker). Wie das geht zeigen die Hinweise "Hinweise zur Berechnung von Gain und Offset für Analog-Blöcke (wie insbesondere den Analogverstärker) der LOGO!" "Hinweise zur Temperaturmessung mit dem LOGO! AM2 PT100 Modul (und zur Skalierung von PT100-Sensoren)" Die Berechnung von a und b muss die ggf. vorgenommenen Multiplikationen (zur Anzeige von Kommastellen) berücksichtigen. Die Datei "DEMO_Messkurve.lsc" im angegebenen Link geht nun noch einen Schritt weiter und vergleicht den berechneten Wert y(x) mit einem (skalierten) Messwert für y mittels Komparator. Natürlich können auch weitere Grenzwerte mittels analoger Schwellwertschalter geprüft werden. Ich hoffe die Problemlösung gelingt dir nun. Andernfalls nenne deine Sensordaten, die Grenzwerte und die vollständige Aufgabenstellung, die ich dann in eine Schaltung umsetzen kann. MfG Betel |
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15.06.2008 22:44 | |
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Hallo Betel, Ansonsten lasse ich mich immereines Besseren belehren. |
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16.06.2008 19:23 | |
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Hallo. Erst einmal vielen Dank für die schnellen und teilweise schon sehr hilfreichen Antworten. Folgendes ist jetzt der Fall: Sowohl der Eingangsdruck (Niederdruckbereich), als auch der Ausgangsdruck (Hochdruckbereich) des Kompressors sollen miteinander und mit der dazugehörigen Temperatur verglichen werden, um den Kompressor vor eventuellen Flüssigkeitsstößen und Über-/Untertemperatur zu schützen. Im Anhang befindet sich zum besseren Verständnis eine Tabelle mit den Werten und der dazugehörigen Matrix (Excell-Dokument). Desweiteren soll der Kompressor auf jeden Fall bei einer Temperatur von 140°C abschalten. Das Programm, in welches diese Schaltung intergriert werden soll, ist auch dabei. Die Schaltung ist von einem ehemaligen Kollegen, der jedoch nicht mehr in der Firma ist. Desweiteren würde mich interessieren, wie ich es erreichen kann, dass z.B. Zwischenwerten aus der Matrix (Beispiel steht im Excell Dokument an der Seite) ihre entsprechende Temperatur zugewiesen wird und dies ins Programm mit einfließt. D.h. ich habe bisher 10er Schritte, was den Druck betrifft. Niederdruckbereich von 10 bar bis 50 bar Hochdruckbereich von 40 bar bis 130 bar Dazugehörige Temperaturen siehe Excell-Tabelle und Matrix Welche Temperatur habe ich z.B. bei P1=17bar und P2=48bar ??? Ich habe zu wenig Durchblick, was LOGO! betrifft, daher bitte ich um Hilfe. DateianhangDateien.zip (357 Downloads) |
16.06.2008 22:57 | |
Beigetreten: 05.01.2007 Letzter Bes: 07.04.2023 Beiträge: 1690 Bewertung:
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Hallo Kältetec,
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17.06.2008 08:24 | |
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Guten Morgen. Es freut mich, dass auch Ihr Spaß an der Aufgabe habt. Leider konnte ich bisher noch nicht die optimale Aufgabenstellung beschreiben, da ich selbst immer wieder Änderungen mitgeteilt bekommen habe. Hier nun noch einmal konkretere Angaben: Das Programm, in das die neue Regelung einprogrammiert werden soll, sowie Excell Tabelle u. Matrix siehe Anhang meiner letzten Nachricht. Es sollen ausschließlich die Drücke gemessen werden (ein Drucksensor am Niederdruckbereich, also vor dem Kompressor und ein Drucksensor am Hochdruckbereich, also hinter dem Kompressor). Die dazugehörigen Temperaturen werden nicht extra gemessen, da wir auf diese Werte aus der vorgegebenen Tabelle schließen können. Wir brauchen aber eine, bzw. zwei (Hochdruck, Niederdruck)lineare Geraden (Steigung), die auf den gemessenen Druckwerten, sowie auf den Temperaturen der Tabelle basieren. Desweiteren müssen Temperaturen bei Zwischenwerten errechnet (erkannt) werden, damit z.B. der Kompressor bei P1=17bar und P2=48bar eine bestimmte Temperatur zum einen nicht unterschreitet und zum anderen die Fixtemperatur 140°C nicht überschreitet. In beiden Fällen soll der Kompressor abschalten und nach einer bestimmten Zeit (bzw. wenn die Temperatur anhand der Drücke wieder passt) wieder anschalten. Die Signale der Drucksensoren werden als 4...20mA Signale an die LOGO weitergegeben. !!! Die in der Excell-Tabelle und der Matrix gezeigten Temperaturen sollen nicht unterschritten werden, sonst Abschaltung. Ebenfalls sollen 140°C nicht überschritten werden, sonst Abschaltung. Ich hoffe, die Infos reichen aus - ansonsten meldet Euch. Dank und Beste Grüße ACHTUNG: teilweise neue Ausgangssituation: Man kann, wenn man die Matrix (2.Blatt im Office Dokument) markiert ein Liniendiagramm mit 5 Kennlinien erzeugen (also für die Bereiche: 10 bis 50 bar (Niederdruckbereich)) in Bezug auf den Ausgangsdruck (Hochdruckbereich) und die Temperatur. Jetzt gibt es zwei Fragen hierzu. 1. Besteht die Möglichkeit die Kurvenfunktionen (Gleichungen)dieser 5 Kurven anzuzeigen und direkt mit der LOGO zu verabeiten, also die jeweiligen Kurven im Bezug auf den Druck der Hochdruckseite und die dazugehörige Temperatur zu überwachen? 2. Oder muss man die 5 Kurven mit jeweils 2 linearen Geraden linearisieren und somit berechnen lassen, damit man die Gain und Offset Werte für die entsprechende LOGO Schaltung bekommt? Wenn ja, wie geht das? Mit einer linearen Geraden pro Kurve wird es für meine Aufgabe viel zu ungenau und ist somit unbrauchbar. Ich glaube, das wird eine sehr umfangreiche Geschichte werden, oder? Für mich als LOGO Anfänger geradezu "aussichtslos". Gruß |
Zuletzt bearbeitet von: Kältetec am: 17.06.2008 11:41 |
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17.06.2008 22:19 | |
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Hallo Kältetec, ich sehe mir deine Angaben noch genau durch und melde mich dann (Dauer?). Vorab noch eine Frage: Welche Zuordnung besteht zwischen dem Sensorausgangssignal 4..20 mA und dem Druck (Skalierung)? 4 mA = x MPa; 20 mA = y MPa ? Auch kann ich dir schon vorab sagen, dass die LOGO! lediglich mit linearen Zusammenhängen arbeiten kann, wobei du weiteres dazu unter dem bereits genannten Link findest: "Mit Logo 2 Eingangssignale vergleichen und lineare Funktion erstellen?" Dort habe ich sinngemäß folgendes ausgeführt: Nichtlineare Kurvenverläufe lassen sich durch parallelgeschaltete Analogverstärker durch n lineare Teilkurven (vergleichsweise einfach) per LOGO-Schaltung annähern (approximieren)....Zur näherungsweisen Umsetzung von gekrümten Übertragungsfunktionen mittels n linearen Kurvensegmenten (mit der LOGO siehe meine Antwort und den Dateianhang vom 21.01.2008 in folgendem Beitrag: Werte speichern; Kalibrierungskurve 'einrechnen' Aber dazu werden natürlich vergleichsweise viele Blöcke benötigt! Wenn mittels Analogverstärker der LOGO! ein Zusammenhang f(y) = T(p) = a * p + b definiert ist, wobei a und b aus der "Soll-Wertetabelle" für T un P (EXCEL) zu berechnen sind (ggf. Abschnittsweise), dann sind "Vergleiche" von T(p) mit vorgegebenen konstanten Werten für T einfach z. B. mittels dem Block "analoger Schwellwertschalter" möglich. Ansonsten habe ich dich so verstanden, dass der Kompressor über die LOGO zum Betrieb freigegeben bzw. eingeschaltet wird und bei bestimmten Betriebsbedindungen zeitweise ausgeschaltet werden soll - ansonsten soll aber keine Steuerung bzw. Regelung erfolgen, also sind keine weiteren Ausgangssignale zu generieren als ein zu schaltendes Relais für "Kompressor EIN/AUS"? Ansonsten erstmal Danke für die Infos... MfG Betel |
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18.06.2008 10:57 | |
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Hallo Betel. Wir können die Matrix auch in zwei Blöcke aufteilen. D.h. zum einen nehmen wir für die Werte Niederdruck 10bar bis 50bar z.B. den Bereichbis 80 bar Hochdruck. Für den zweiten Block den Bereich 60 bis 130 bar. Dann können wir uns per Liniendiagramm davon zwei Diagramme erstellen lassen. Also bekommen wir insgesammt 10 Teilabschnitt (Kurven), die von ihren Werten ziemlich dicht beieinander liegen dürften, wenn man an jede Kurve jeweils eine Lineare Gerade anlegt. Es müsste doch somit möglich sein, dass wir aus den Werten der 10 Geradengleichungen Mittelwerte errechnen und diese dann für die beiden "Gains" (Hochdruck- und Niederdruckseite)benutzen und vergleichen. Die Offsetwerte müssten jedoch dynamisch sein, oder? D.h. sie sollten keine fest eingegebenenWerte sein, sondern sollten vielleicht auf irgendeine Weise addiert werden. Vom Programm her müsste dies doch viel leichter und weniger umfangreich sein. Von der Genauigkeit würde es uns auch vollkommen ausreichen. beste Grüße Kältetec |
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19.06.2008 14:23 | |
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Hallo Betel. DateianhangKopie_T2_02.zip (360 Downloads) |
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