08.11.2010 08:24 | |
Beiträge: 4 Bewertung:
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Hallo, Habe ein Programm zur Regelung eines Kaltwassersatzes erstellt. Klappt soweit so gut. Die Temperatur lässt sich per TD einstellen. Jetzt habe ich noch ein Probelm und ein Problemchen. Das Problem ist wie kann ich eine Sollwertbegrenzung erreichen. Ich habe als Temperaturfühler eine 0-10V Wandler der auf einen der Analogeingänge geht. Messbereich ist -50°C - +50°C. Das Wasser bekanntlich bei 0°C friert soll der minimale Sollwert bei 5°C sein. Das Problemchen ist das man momentan den Einschalt und den Ausschaltwert Programmieren muss. An Handelsüblichen Reglern wird meist die Differenz sprich Hysterese eingestellt. Als Analogbaustein verwende ich einne Analog Schwellenwertschalter. |
08.11.2010 13:12 | |
Beigetreten: 25.08.2005 Letzter Bes: 21.03.2025 Beiträge: 1162 Bewertung:
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Hallo Nost, zu Deiner Hysterese-Frage: Betel hat zum Thema Hysteres was eingestellt was hilfreich sein könnte. Schau Dir doch mal das hier an: witterungsgeführte_Mischersteuerung_V3_2.lsc Verlinkt ist das mal hier: Witterungsgeführte Mischersteuerung V3_2 - Fragen bezüglich der eigenen Anwendung Viel Erfolg Sabine |
09.11.2010 17:25 | |
Beigetreten: 05.01.2007 Letzter Bes: 07.04.2023 Beiträge: 1690 Bewertung:
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Hallo Nost, a) Ich setze mal auf basis deiner Angaben vorraus, dass du die gemessene Temperatur in der LOGO! auch mit einer Auflösuung von 0,1 °C verarbeitest, also 1,4 °C als Analogwert von 14 verarbeitet wird. Außerdem sind die Vorschläge b) und c) nur für LOGO!s ab Serie 0BA5. b) Eine obere (und/oder untere) Begrenzung eines Analogwertebereiches wird häufig benötigt und lässt sich wie folgt beschrieben realisieren, wobei ich mal annehme, dass der "Basis-Sollwert" am Ausgang irgend eines Analogblocks vorliegt (gemessen, berechnet oder eingegeben): Mit diesem Wert werden nun (je nach Bedarf) jeweils für den oberen (und/oder den unteren) Grenzwert ein analoger Schwellwertschalter "gefüttert". Deren Parameter ON = OFF definieren dann jeweils den Grenzwert. Den/die Digitalausgänge dieser Schwellwertschalter werden nun auf die Eingänge S1/S2 eines Analogmultiplexers gelegt (den Pin Sx der unteren Grenze invertieren!). V1 wird nun per Verweis auf den Block mit dem "Basis-Sollwert) definiert, V2 und V3 definieren dann den/die Grentwert(e) für den Sollwertbereich entsprechend der Schaltschwellen der Schwellwertschalter. Der Multiplexerausgang stellt nun den SOLLWERTbereich dar. c) Aus dem Sollwert (b) und einer Vorgabe des Werte für die Hysterese (am benutzerfreundlichsten zentral mittels einem Block Multiplexer (V1) lassen sich dann die obere und untere Grenze berechnen (symmetrisch oder ggf. auch asymmetrisch). Dabei ist nur zu beachten, dass die LOGO nur mit ganzen Zahlen "rechnen" kann und "Nachkommastellen" mittels Multiplikation mit 10 oder 100 realisiert werden müssen... Bei einer 0BA5 werden dazu Analogverstärker und Komparatoren verwendet. Aus der Hysterese H wird H/2 und -H/2 mittels zweier Analogverstärker berechnet (bei symmetrischer Hysterese). Nun werden die Grenzwerte mittels zweier Komparatoren aus dem Sollwert und den o. g. beiden Werten berechnet (Sollwert = AX, H/2 bzw. -H/2 = Ay). Auf die Grenzwerte kann dann per Verweis zugegriffen werden. Bei einer 0BA6 kann man einfacher mittels zweier Blöcke "Analoge Arithmetik" die Grenzwerte direkt aus dem Sollwert und der Hysterese berechnen. MfG
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