23.02.2010 20:25 | |
Beiträge: 3 Bewertung:
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Hallo an Alle, |
Zuletzt bearbeitet von: DanielS. am: 23.02.2010 20:26 |
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24.02.2010 09:26 | |
Beiträge: 661 Bewertung:
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Das wird schwierig. Genauso bekommst Du´s sicher nicht hin. Du kannst mit viel Programmieraufwand sicher mehrere Situationen auswerten: Du müsstest halt die 20 Werte aus Deiner Tabelle in Form von Temperaturschwellen oder sowas aufkaskadieren. Schau mal hier: www.siemens.de/logo-anwendungsbeispiele Dort findest Du 2 Beispiele für eine Heizungssteuerung (z.B. "Prinzip einer Heizungsregelung"). Das ZIP enthält auch eine Excel-Tabelle, mit der Du die Heizkennlinie berechnen kannst. Aber eben nur linear. Evtl. hilft´s Dir ja. |
24.02.2010 09:52 | |
Beiträge: 3181 Bewertung:
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Schwer, weil man kann die Werte in einem Analogverstärker nicht über die "Verweis-Option" verändern. Man müßte über den gewünschten Temperaturbereich mehrere Verstärker haben und diese bei Bedarf "aktivieren". Sicherlich nicht so ohne, das Vorhaben. Oder evtl. mit dem Baustein "Analogwert-Überwachung" ? |
24.02.2010 16:35 | |
Beiträge: 3 Bewertung:
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Danke für eure Antworten! Ich habe es schon befürchtet, dass es genauso nicht abzubilden ist. Ich teile meine Heizkurve jetzt in vier eng aneinander liegende lineare Geraden auf (somit auch vier getrennte Sollwertberechnungen über vier Analogverstärker), die ich dann über analoge Schwellwertschalter auf Basis der Außentemperatur ansteuere. Die jeweilige Heizkurve, bzw. Solltemperaturwird dann über einen kaskadierten MUX ausgegeben. Ich hoffe, dass ich meine Lösung einigermaßen verständlich machen konnte. Sobald ich das Programm übers Wochenende fertig gestellt habe, stelle ich es natürlich gerne zur Verfügung! |
24.02.2010 19:48 | |
Beigetreten: 05.01.2007 Letzter Bes: 07.04.2023 Beiträge: 1690 Bewertung:
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Hallo Daniel, wie man deine Aufgabenstellung lösen kann, habe ich hier im Forum verschiedentlich vorgeschlagen bzw. gezeigt. So kann etwa über die Schalttungssammlung folgender Beitrag gefunden werden: Analogwerte Umrechnen (Analogwerte über eine feste Wertetabelle auswerten/wandeln bzw. Analogwerte mittels stetiger Annäherung (Approximation) der Tabellenwerte analysieren. Wenn du mal im deutschen und auch im englischen Forenteil nach der Begriffskombination "CO2 calculation logo" suchst, dann findest du weitere Hinweise und Ausführungsbeispiele dazu von mir.... Viel Erfolg beim Umsetzen uns Anpassen an deine Belange...Insb. die Ansätze zur Kurvenannäherung mit Polynomen 2. und ggf. auch 3. Ordnung können helfen den Gesamtaufwandt in der LOGO!-Schaltung zu optimieren.... MfG Betel Weiterführende Infos und Schaltungsbeispiele zur LOGO!: ==> "Sammlung von Hinweisen und Schaltungen zur Anwendung und Programmierung der LOGO!" ==> "LOGO! 0BA6 - Erstes Feedback an die LOGO!-Entwickler" ==> "Excel Logo Logger" |
==> Meine TAG-Listen: "deut." |
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25.02.2010 19:04 | |
Beigetreten: 11.10.2007 Letzter Bes: 12.07.2024 Beiträge: 60 Bewertung:
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Also prinzipiell ist eine Heizkurve keine Kurve sondern eine Gerade mit einem Steigungswert und einem Offset. (Funktion=kx+d). k...Steilheit x...Außentemperatur d...Offset Grundlegendes: Bei 20 °C Außentemperaturen sind die Vorlauftemperaturen für Zentralheizung und Bodenheizung gleich und zwar 20°C Der Offset ist die Parallelverschiebung dieser beiden Geraden und er ist für jedes Heizsystem anders - wohlgemerkt!!! Bei mir ist dieser Offset Für die Zentralheizung 7,2 und für die Bodenheizung 5,3. Die Steigung der Zentralheizung ist üblicherweise 1,3/°C Außentemperaturund jene der Bodenheizung ist 0,6°C. Bei 0 Grad Außentemperatur ist somit bei meiner Anlage der Vorlauf 53,2°C für die Zentralheizung und 37,3°C Bodenheizung. Das lässt sich bei jedem System perfekt einstellen und in der Logo durch die Multiplikatoren und den Offsets. Stimmen diese Parameter nicht mit dem Heizsystem zusammen, dannmerkt man dies während der Übergangszeiten. Da kann es zu warm oder zu kalt in den Räumen sein. Ist es ständig zu kalt?
In der Übergangszeit zu kalt, aber im Winter OK: |
lg Rupert |
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6 Benutzer |
25.02.2010 20:55 | |
Beiträge: 228 Bewertung:
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Hallo Rupert, Danke für Deinen Beitrag! Wichtig! Eine Änderung der Heizkurve sollte über einen längeren Zeitraum (Tage) beobachtet werden (Speichermasse Haus),auch sollte die AT in diesem Zeitraum sich wenig ändern. Gruß Tom |
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1 Benutzer |
26.02.2010 09:18 | |
Beiträge: 661 Bewertung:
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Hallo Rupert, danke für Deine Erklärungen. Das ist doch mal verständlich geschrieben. |
26.02.2010 16:38 | |
Beiträge: 241 Bewertung:
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hallo miteinander Unter den Link sind auch noch ein paar gute Beschreibungen zum Thema Heizkurveneinstellen http://www.google.at/search?hl=de&source=hp&q=heizkurve&meta=&btnG=Google-Suche gruss pepp |
26.02.2010 18:49 | |
Beiträge: 8946 Bewertung:
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Hallo Rupert, schönen Dank für diese gute Beschreibung. Kleine Anmerkung noch von mir: Ganz linear ist das effektive Resultatder Funktion in der Praxis leider nicht. Speziell das Dämmungsverhalten und die Wärmespeicherung führen dazu, dass es (besonders in sehr kalten Wintern, wie z.B. diesem) kaum zu einer wirklichen vollständig befriedigenden Einstellung von Offset und Steilheit kommt. Als Faustregel sollte man daher vielleicht noch in Betracht ziehen: Vorlauf besser etwas zu hoch, als zu niedrig. (Die Raumthermostate können eine zu hohe Vorlausftemperatur kompensieren, aber keine zu niedrige). Bei FBH gilt dann nochmals: Max. Vorlauftemperatur nicht überschreiten! (liegt bei 50°C) Mit MSR - Grüßen, :-) J. Müller. IBN-Service |
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