(1)| 15.10.2014 16:20 | |
|
Beiträge: 4757 Bewertung:
|
Neue Frage von Blacky2020wurde in einen seperaten Beitrag mitdem Themavier digitale 3 Phasen Stromzähler vergelichengesplittet. Grüße Min_Moderator |
| 17.04.2016 12:30 | |
|
Beiträge: 2 Bewertung:
|
Das Theme ist zwar alt und viel diskutiert, die Ergebnisse der vorgestellten Lösungen waren mir jedoch zu unpräzise: die Pulspause beträgt bei 1 kW Leistung und 1 Imp/Wh 3,6 sec. Bei der willkürliche gewählten Wartezeit von 72 sec. beträgt der Fehler bei konstanter Leistung alleine hierdurch bis zu 10%. Im Weiteren verursacht diese Art der Zählerauswertung eine Totzeit von 72 sec, in denen sich viel ändern kann. Eine Leistungsänderung von nur 2 kW (Fön, Waschmaschine o.dgl.) verursacht in dieser Zeit immerhin einen Verbrauch von 40 Wh ohne eine Reaktion der Regelung, die sich in der Zeit noch mit dem Zählen der vielen Impulse beschäftigt. Zugegeben, das ist nicht die Welt, aber für mich Herausforderung genug, einen anderen Ansatz zu verfolgen. Worin liegt das Problem? Insbesondere bei der synchronen Auswertung und der "groben" Auflösung der Zähler von 1 Imp/Wh (-> 3,6 sec/Imp bei 1 kW Leistung). Bei der von mir vorgestellten Lösung messe ich die Zeitdifferenz zwischen zwei Impulsen und zwar für die Erzeugung und den Verbrauch unabhängig voneinander. Nach zwei Impulsen eines Zählers nehme ich die Periodendauer und berechne über die Impulswertigkeit die erzeugte bzw. die im Gebäude aktuell benötigte Leistung. Die Differenz der Zähler ermittle ich ebenfalls nicht periodisch sondern unmittelbar nachdem ein neuer Messwert eines der beiden Zähler vorliegt. Die Differenz gebe ich dem Regler als Istwert. Vielleicht stößt das alte Thema ja noch auf neues Interesse. DateianhangEigenverbrauchsregelung.zip (331 Downloads) |
| 17.04.2016 13:29 | |
|
Beigetreten: 13.08.2016 Letzter Bes: 11.01.2026 Beiträge: 1518 Bewertung:
|
Durch Frequenzverdoppeln kann man die Auflösung noch erhöhen: |
| 06.11.2016 19:12 | |
|
Beiträge: 2 Bewertung:
|
Alle bisher gezeigten Lösungen haben einen gravierenden Nachteil: sprunghafte Leistungsreduzierung um große Beträge werden frühestens nach dem nächsten Impuls registriert. Geht die Leistung z.B. von 1000W auf 40W, bleibt die hohe Leistung sehr lange als Istwert erhalten, was bei den folgenden Regelungen die Einschwingvorgänge erschwert. Meine überarbeitete Lösung zeigt die aus der vorangegangenen Impulspause errechnete Leistung so lange an, bis mit der Messung der aktuellen Impulspause der alte Wert überschritten wird. Ist dies der Fall, wird bis zum nächsten Impuls die Leistung auf Basis der aktuellen Pausenzeit kontinuierlich runtergerechnet. Der Messfehler bei Leistungssprüngen nach unten wird dadurch drastisch reduziert. Die geniale Frequenzverdopplung von Betel habe ich gleich übernommen, was die Messgenauigkeit deutlich verbessert hat. Die Zeiten im Frequenzgeber sind für die Simulation auf je 4/100 Sek. gesetzt und müssen im Anwendungsfall einfach auf 1 1/100 Sek. reduziert werden (Grund mehrfach diskutiert).
Gruni DateianhangForum_Zaehlimpulsauswertung.zip (333 Downloads) |
Folgen Sie uns auf